Schulalltag in Kamerun

Viertklässler der Rainbow School winken ihren Altersgenossen Grüße aus Kamerun zu. (Foto: christoph behr)

Katholische Schule Blankenese: Projekttag über die Rainbow School

Blankenese – Die falsche Antwort, den Lehrer geärgert und – zack! setzt es in der Schule eine Ohrfeige. In Kamerun gehört die Prügelstrafe zum Alltag. Dass es auch anders geht, zeigen Lehrer und Mitarbeiter der Rainbow School in Westkamerun: An der Schule ist die Prügelstrafe verboten. Am Donnerstag, 21. April, können die Erst- bis Viertklässler der Katholischen Schule Blankenese bei einem Projekttag mehr über ihre Altersgenossen in der Partnerschule erfahren.
Einen Tag lang werden die Grundschüler sich in 18 Projekten mit dem Schulalltag in Afrika beschäftigen: Wie sieht es in Kamerun eigentlich aus? Wie viele Kinder gehen in eine Klasse der Rainbow School? Können sie in der Schule auch zu Mittag essen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen wird es am Donnerstag in den 18 Projektgruppen geben. Jeder Schüler kann genau an der Veranstaltung teilnehmen, die am meisten interessiert. In einer Gruppen werden also jeweils alle Klassenstufen vertreten sein.

Kinder aus allen sozialen Schichten lernen gemeinsam

Um sich Informationen aus erster Hand zu beschaffen, besuchten drei Lehrer aus Blankenese auf eigene Kosten die im Jahr 2003 gegründte Rainbow School. Dort besuchen 800 Schüler die beiden Grundschulen und das Gymnasium. Ebenfalls sind der Schule zwei Kindergärten angeschlossen.
Dank der finanziellen Hilfe aus Blankenese wurden allein in den vergangenen Wochen mehrere Kinder aus finanziell schwächeren Familien an der Schule aufgenommen. Die Eltern konnten das in Kamerun übliche Schulgeld nicht aufbringen. „Unser Traum ist es, dass arme und reiche Kinder zusammen in einer guten Atmosphäre lernen und sich entwickeln können“, erläutert das Gründerehepaar Charles und Morene Morfaw ihre Idee.
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