Pokalschreck Osdorf erreicht das Halbfinale

Melvin Bonewaldt (r.) bot im Pokalspiel gegen Bergedorf eine starke Leistung und zog mit dem TuS Osdorf ins Halbfinale ein. Foto: rp
Hamburg: TuS Osdorf |

Oddset-Pokal: Wiehle-Elf besiegt Bergedorf mit 3:2 nach Verlängerung

von Rainer Ponik

Die Bezirksligafußballer sind ihrem Ruf als Pokalschreck auch am Ostermontag treu geblieben. Vor allem beim großen Nachbarn SV Lurup, der von den Rot-Weißen in den letzten Jahren schon dreimal aus dem Wettbewerb geworfen wurde, kann man ein Lied von der Osdorfer Pokalspielstärke singen. Auch in diesem Jahr wäre es fast zum Duell der Lokalrivalen gekommen, doch der SVL musste sich Osdorfs Halbfinalgegner GSK Bergedorf im Viertelfinale nach einem dramatischen Elfmeterschießen mit 3:5 geschlagen geben.
So traf der Turn- und Sportverein, der bisher das Glück hatte, alle sechs Pokalspiele am heimischen Blomkamp austragen zu dürfen, vorgestern auf den Landesligisten aus Hamburgs Osten. Vor etwa 300 Zuschauern erwischten die Gastgeber den besseren Start. Ziyed Hassani war es, der den TuS bereits nach 13 Minuten mit 1:0 in Führung brachte; Sascha Blume erhöhte nach Vorarbeit von Melvin Bonewaldt nach einer halben Stunde auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel übernahmen dann aber die Gäste das Kommando und glichen den Rückstand bis zur 75. Minute aus. Fast hätte Sascha Blume postwendend das 3:2 erzielt, scheiterte aber am glänzend reagierenden Darko Lejic im GSK-Tor.
Das Spiel ging in die Verlängerung. Kaum sechs Minuten waren gespielt, als Gästespieler Botan Sabir einen folgenschweren Fehler machte. Nachdem Bennet Krause ihn unsanft von den Beinen geholt hatte, beleidigte er den Osdorfer so unflätig, dass Schiedsricher Marco Kulawiak ihm die Rote Karte zeigte. Weitere sechs Minuten später nutzte Zwei-Meter-Mann Sascha Blume seine Lufthoheit nach einer Ecke von Torben Krause, um Osdorf mit 3:2 in Führung zu köpfen. Und obwohl die Gäste die Hausherren in der restlichen Spielzeit noch einmal heftig unter Druck setzten, reichte es am Ende zum Einzug ins Halbfinale des Hamburger Pokalwettbewerbs.
„Wir hatten heute sicher auch ein bisschen Glück, aber was unser Team wieder gezeigt hat, war unter dem Strich einfach spitze“, freute sich Co-Trainer Ingo Hehl über das Erreichen der Runde der letzten vier Teams, in dem der TuS Osdorf jetzt nur noch auf Oberligisten treffen kann.
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