Hilfe für Familie in Not

Die Familie Koszó ist dringend auf Unterstützung angewiesen: Gabriella und Josef Déri Koszó sowie Tochter Gabi freuen sich über jede Hilfe. Foto: privat
Hamburg: Osdorfer Born |

Borner bittet um Pakete für ungarisches Paar mit behinderter Tochter

René Dan, Osdorfer Born
Die Rente ist so niedrig, dass die Ungarin Gabriella Koszó trotz ihrer 68 Jahren noch putzen muss. Gabriella Koszós Mann, Josef Déri Koszó (66), ist schwer krank und arbeitsunfähig. Auch die Tochter kann zum Familieneinkommen nicht beitragen: Gabi (28) ist geistig behindert. Victor Ulman, der im Osdorfer Born lebt, kennt die ungarische Familie Koszó – und hat ihr bereits geholfen. Doch jetzt verlassen den 88-Jährigen die Kräfte, und so appelliert er an die Leser des Elbe Wochenblatts: „Bitte helfen Sie Familie Koszó, damit sie nicht hungrig zu Bett gehen muss!“
Seit 1989 unterstützt Victor Ulman Familien in Ungarn und Rumänien mit Sachspenden. Hierfür hat der Borner, der in Rumänien aufwuchs und 16 Jahre in Ungarn gelebt hatte, die ehrenamtliche Vereinigung „Organisationszentrum für Humanitäre Hilfe“ gegründet. Zuletzt hat der studierte Elektro-Ingenieur, der 1976 nach Deutschland übersiedelte, vom Osdorfer Born aus drei Pakete mit Lebensmitteln und Decken nach Ungarn geschickt.
„Doch meine Kraft reicht nicht mehr.“ Victor Ulman ist pflegebedürftig. Jetzt bittet der Rentner um Unterstützung für die besonders schwer getroffene Familie Koszó. Er hofft, dass dem Paar und deren Tochter Pakete mit haltbaren Lebensmitteln wie Reis, Konserven oder Zucker geschickt werden. Und: „Es fehlt an Geld für Strom und Heizung ­– in Ungarn aber sind Winter mit Temperaturen von minus 20 Grad keine Seltenheit.“ Damit wenigstens die dringendsten Rechnungen – beispielsweise für Heizung – bezahlt werden können, bittet Victor Ulman darum, in die Pakete einen Fünf- oder Zehn-Euro-Schein hineinzulegen. „Das Geld kommt an!“, weiß der Borner.
Wenn die Hilfsaktion erfolgreich ist, würde Victor Ulman gerne auch anderen Familien helfen. „In Ungarn leiden viele Menschen unter großer Armut“, weiß er. Empfangene Hilfspakete lassen, so Ulman, „Kinderaugen strahlen – und die Eltern sind oft zu Tränen gerührt“. Und so ist für ihn klar: „Die schönste Freude ist die des Schenkens.“

Kontakt und Briefe des Dankes
Wer von Victor Ulman weitere Informationen bekommen will, schreibt ihm eine E-Mail unter humanhilfe@gmail.com im Internet. Wer die Familie Koszó direkt unterstützen will, schickt die Pakete bitte an: Gabriealla Koszó, Szent Istvan ut 14, 2625 Kospallag, Ungarn.
Damit der Spender eine Rückbestätigung bekommt, dass die Sendung bei der Familie Koszó auch angekommen ist, wird Gabriella Koszo sich mit einem Brief oder einer Ansichtskarte für die Sendung bedanken. DA
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