DER IS-TERROR IN UNSERER NACHBARSCHAFT!

Der IS Terror in Irak übertrifft alle Grenzen der Grausamkeit (Foto: Quelle: Twitter)
 
"Profiteure der Terrorkrise" - Vermeintliche ISLAM-Experten wie der Hamed Abdel-Samad haben Gelegenheit ihren Hass freien Lauf zu lassen (Foto: Quelle: Amazon)
 
Die BGK-Nachhilfe am Osdorfer Born: DI-DO von 18-20Uhr können Schüler/innen das kostenfreie Nachhilfe Angebot wahrnehmen
Hamburg: Osdorfer Born |

Über 30 Hamburger sind nach Syrien gezogen um an der Seite der terroristischen IS zu kämpfen. Ein Jugendlicher aus Altona kam in Syrien ums Leben. Eine Vielzahl an IS-Sympathisanten bestehen weiterhin im Bezirk, auch am Osdorfer Born. Wie ist mit diesem Gefahrenpotential in unserer Nachbarschaft umzugehen und welche Maßnahmen helfen um den Extremismus erfolgreich zu bekämpfen?



Es folgt ein Kommentar von Daud Ata, Leiter des Projekts BGK-Bildung gegen Kriminalität und selbst praktizierender Muslim.

Die Gesellschaft steht vor einer großen Herausforderung. Die Gefahrenlage durch religiös motivierten Extremismus in unserem Bezirk war noch nie so hoch. Mit Hass aufgestachelte und einer obszönen Heldentod geimpften Vorstellung entschließen sich Jugendliche nach Syrien zu ziehen um dort an der Seite der IS für ihren Glauben zu kämpfen. Der Islam ist schuld an der Situation, so zumindest die Meinung von so genannten Islamkritikern wie zum Beispiel Hamed-Abdel Samad oder Necla Kelek, die aktuell mit ihren ablehnenden Aussagen Hochkonjunktur haben und ein Bestseller nach dem Anderen herausbringen. Doch was ist dran an den Äußerungen der Krisen-Profiteure? Ist der Islam schuld an dieser verzwickten Situation? Es bedarf eine nähere Betrachtung!

Es ist ein Dienstagabend bei dem Projekt BGK-Bildung gegen Kriminalität, ein kostenloses Nachhilfeprogramm am Osdorfer Born wo Studenten mit Bezug zum Stadtteil Jugendlichen Unterstützung in schulischen Fragen geben. Neben den schulischen Belangen ist es keine Seltenheit, dass auch mal im Anschluss Diskussionen zu aktuellen politischen Ereignissen aufkommen und so manch ein Schüler seine Vorstellung im vertrauten Rahmen preisgibt. So auch an diesem Dienstag, wo Sympathien zur IS offengelegt wurden und auch eine Bereitschaft dort das eigene Leben hinzugeben. Beim näheren Nachfragen, warum die Sympathie bestehe, erfolgte eine prompte Antwort mit einem fragenden Gesicht, dass ja der Islam angegriffen werde und man dagegen was tun müsse. Emotional unterstützt durch den unberechtigten Oil-Krieg des Westens in Irak und der Erwähnung der Karikaturen des Propheten war der Punkt erreicht, in der man sich selbst eine Legitimation erteilt um die IS zumindest gedanklich zu unterstützen.
Bis hier her scheinen die vermeintlichen Islamkritiker Recht zu haben, dass die Gefahr vom Islam ausgehe. Allerdings trügt der Eindruck.

Beim näheren Fragen, ob man wisse wie denn der Prophet auf Provokationen reagierte, verstummte der Jugendliche, was seine Unwissenheit auf diesem Gebiet unterstrich. Auf Inhalte aus dem Quran, die das heutige Handeln der IS konsequent ablehnen, wusste er plötzlich keine Antwort mehr anstatt die Verse zu erwähnen, die zum Töten aufrufen. Diese Verse sind der Grund, warum ein Hamed-Abdel Samad als Islamkritiker und eine IS in Syrien zu ihren extremen Ansichten anstacheln können und solche Jugendliche für ihre niederen politischen Ambitionen zu gewinnen versuchen. Als man gemeinsam die Verse davor und danach las (22:40), wurde sehr schnell deutlich, dass die Bedingung zum Töten nur jenen gegeben war, die verfolgt wurden, aus ihren Häusern gegen ihren Willen vertrieben wurden und dessen Gotteshäuser (Moscheen, Kirchen, Synagogen) zerstört wurden. Nur in diesem Kriegszustand wurde die Erlaubnis als Zweck der Verteidigung erteilt sich konsequent zu verteidigen, damit nicht mehr Unheil passiert. Die Verblüffung war groß. Auf Hadithe (Anm.Red: authentische Überlieferungen, welche nach dem Quran die zweitwichtigste Quelle des Islam ist) die die Reaktion des Propheten bei Verfolgung und Unterdrückung aufzeigten, waren die Geduldslehren und die Praxis sowie die Gebete für die Feinde die damalige Antwort des Propheten Muhammad. Keineswegs aber das Gesetz selbst in die Hand zu nehmen und Unruhe zu stiften. Im extremen Fall der Verfolgung und erst nach 13 Jähriger durchgängiger Erniedrigungen und Gewalterfahrungen war es dem Propheten dann erst erlaubt auszuwandern, allerdings nicht sich zu verteidigen.

Diese Quellen reichten aus um bei dem Jugendlichen den vollen Entschluss, für den Islam nach Syrien zu ziehen, verfließen zu lassen. Auch die ursprünglich religiöse Begründung an der Seite der IS kämpfen zu wollen, entpuppte sich eher als persönlicher Wunsch nach Anerkennung, Abenteuer und eine Mischung aus Minderwertigkeitsgefühl, Perspektivlosigkeit und Frustration durch Ablehnung, anstatt wie angenommen religiöser Praxis.

Als man erfuhr, dass der Prophet lehrte, dass man sich als gläubiger Muslim sogar vollkommen loyal gegenüber dem Staat verhalten müsse, unter dessen schützenden Schatten man in Frieden zu seinem Schöpfer beten könne, auch wenn der Staat durch Nicht-Muslime geführt werde, da zeigte sich eine große Überraschung im Gesicht.
Ja, der Extremismus ist durch Aufklärung zu bekämpfen! Auch mit der Hilfe von Nicht-Muslimen, die um den Frieden willen die Aufklärung unterstützen, weil der Terror nicht nur andere Länder betrifft. Auf großer weltweiter Ebene passiert die Entgegnung zum Beispiel durch den einzigen Khalifen des Islam, Hadhrat Mirza Masroor Ahmad, der das weltweite Oberhaupt der in über 204 Länder ansässigen Ahmadiyya Muslim Gemeinde ist und die Machenschaften der IS komplett aufgedeckt und als unislamisch beweist und auch die westliche widersprüchliche Außenpolitik anmahnt jegliche Form von Heuchelei sein zu lassen um wahrhaften Frieden zu etablieren um einen möglichen anstehenden und gefährlichen 3. Weltkrieg zu vermeiden. Die volle Ansprache gibt es unter dem folgenden LINK: „PEACE CONFERENCE“.

Demnach liegt es in unserer Hand, ob wir uns selbst in Hass verstricken, die Gefahr verschlimmern und eine Spaltung der Gesellschaft in Kauf nehmen oder gemeinsam um den Frieden willen alles erdenkliche tun um durch Dialog und Aufklärung das Problem des Extremismus an der Wurzel besiegen. Ich freue mich, wenn wir als Bürger Deutschlands gemeinsam unsere Pflicht erkennen und als eine Einheit jeglicher Form des Extremismus die Stirn bieten. Mit voller Hoffnung und dem islamischem Motto: „LIEBE FÜR ALLE, HASS FÜR KEINEN! auf eine gute Nachbarschaft!
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