Bürger- und Heimatverein Osdorf lud zum Gespräch zwischen den Jahren ein

Das Tresenteam vo Heidbarghof
Schlechtes Wetter, Bürgerhaus und Frauenquote ...
beherrschten die Redebeiträge der Teilnehmer am Gespräch zwischen den Jahren, zu dem der Bürger- und Heimatverein Osdorf am 28. Dezember 2011 traditionell Vertreter von Vereinen, Schulen, Institutionen und politischen Parteien eingeladen hatte.
Nach dem traditionellem Matjes dankte der Vorsitzende des Bürger- und Heimatvereins Os-dorf, Dr. Gerhard Jarms, zunächst den Damen vom Tresenteam für ihr Engagement im Heid-barghof und eröffnete anschließend die Gesprächsrunde mit einem Jahresrückblick des BHV sowie einer Vorschau auf geplante Veranstaltungen. Anschließend kamen die Gäste zu Wort: man berichtete vom letzten Jahr, den vielen verregneten Veranstaltungen, teilte wichtige Vor-haben und Termine für 2012 mit und sprach Sorgen und Nöte der Osdorfer an.
Die Elisabeth Gätgens Kulturstiftung stellte ihr neues Kulturprogramm für 2012 vor, das wieder etliche Highlights bietet. Ihr Vorsitzender, Hinrich Langeloh, dankte der Bezirksver-sammlung für die finanzielle Unterstützung, die die Installierung einer Barndmeldeanlage auf dem Heidbarghof ermöglicht habe und jetzt auch helfe, die Außenfassade des Gebäudes zu sanieren.
Während der Damengesangsverein Harmonia, der mit mehreren Konzerten pro Jahr sehr erfolgreich ist, stets neue Mietsängerinnen sucht, sind die Sportvereine (Turnerschaft Os-dorf, TuS Osdorf, VSG Osdorf und SV Osdorfer Born) mit ihren Mitgliederzahlen sehr zufrieden. Alle Vereine veranstalteten 2011 verschiedene Turniere und konnten sportliche Erfolge feiern. Auch der Spielmanns- und Fanfarenzug BLAU-WEISS OSDORF blickt auf eine erfolgreiche Arbeit 2011 zurück und hat schon für das nächste Jahr viele Auftritte geplant. Die Siedlergemeinschaft Osdorf Mitte bietet ihren Mitgliedern viele Veranstaltun-gen an und unterstützt bei Verhandlungen mit DESY, dessen Tunnelbau direkt unter der Sied-lung verläuft. Der ASB (Alten- und Pfleim Lupine und Sozialstation) blickt auch auf ein erfolgreiches Jahr zurück; neben guter geleisteter Arbeit wurden in beiden Häusern Maßnah-men zur baulichen Verbesserung eingeleitet. Der Sozialverband Deutschland (Ortsverband Osdorf) setzt sich nicht nur für seine Mitglieder ein, sondern berät und hilft auch sozial Be-nachteiligten in allen Lebenslagen.
Die Osdorfer Schulen (Grundschule Wesperloh, Grundschule Goosacker, Lise Meitner-Gymnasium) haben erfreulicherweise alle zunehmende Anmeldezahlen. Wesperloh feierte 2011 50jähriges Schuljubiläum, die beiden anderen Schulen anderen traten mit verschiedenen Aktionen in der Öffentlichkeit auf. Während das Lise Meitner-Gymnasium sechs neue natur-wissenschaftliche Fachräume erhielt, wartet die Grundschule Goosacker seit 15 Jahren auf die versprochene Sanierung. Die Statteilschule Goosacker hatte leider keinen Vertreter geschickt. Polizeikommissariat 26 und die Feuer- und Rettungswache Osdorf sind beide unter neuer Leitung. Die Zahl der Einsätze der Feuerwehr hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht, da man inzwischen für drei Standorte von Rettungsfahrzeugen (Osdorf, Altona und Rissen) sowie für alle Einsätze im Elbtunnel verantwortlich ist. Die Polizei konnte von einem Rückgang der Straftaten in Osdorf berichten. Die Freiwillige Feuerwehr Osdorf musste leider eine Ver-kleinerung ihrer Räumlichkeiten hinnehmen; im ehemaligen Sozialamt neben dem Spritzen-haus sind Wohnungen für Betreutes Wohnen für Jugendliche entstanden. Sowohl bei der Poli-zei als auch bei den Feuerwehren sind die Frauen in der Minderheit.
Das sieht bei der VR-Bank Pinneberg mit ca. 60% weiblichen Mitarbeiterinnen ganz anders aus. Die VR-Bank als Genossenschaftsbank ist von der Bankenkrise nicht beeinträchtigt und steht gut da. Es gibt keine Kreditklemmen, die Zahl der Einstellungen steigt, Auszubildende werden übernommen.
Ein großartiges Ereignis, wenn auch nachmittags leider völlig verregnet, war wie immer Os-dorf kocht über, bei dem wieder viel Geld für soziale Zwecke eingenommen wurde.
Hauptthema des Osdorfer Borns (Borner Runde, Grundstücksverwaltung Borncenter, Statteilzeitung Westwind) war das Bürgerhaus, das Ende 2012 endlich fertiggestellt sein soll. Viele Schwierigkeiten und Widrigkeiten mussten überwunden werden, seit 2007 das Geld für das Bürgerhaus zur Verfügung gestellt worden war. Eine Herausforderung wird noch die Zusammenführung der etwa 15 Einrichtungen sein, die ins Bürgerhaus ziehen werden.
Wichtiges Thema der Borner Runde wie auch aller politischen Parteien (Bezirksamt, CDU, SPD, GAL, FDP, DIE LINKE) war die Osdorfer Feldmark, für deren Erhalt und Nichtbe-bauung sich alle einsetzen.
Die CDU hatte eine Eingabe in der Bezirksversammlung zur Verbesserung und Aufwertung des alten Ortskerns in Osdorf eingebracht. Nur dank seiner guten Verbindungen hatte der Bürger- und Heimatverein Osdorf davon erfahren und Jarms bemängelte, dass die Bezirksver-sammlung über derartige Themen berate und womöglich beschließe, ohne vorher einmal die betroffenen Bürger vor Ort zu befragen.
Last, but not least kamen auch die beiden Osdorfer Kirchengemeinden (Maria-Magdalena-Gemeinde vom Osdorfer Born und St. Simeon) zu Wort. Beide haben seit 2011 je eine zweite besetzte Pfarrstelle und blicken auf ein erfolgreiches und erfülltes Jahr zurück. .
Es würde den Rahmen hier sprengen, über alle Themen und Vorschläge ausführlich zu berich-ten. Ich beschränke mich auf eine Auswahl der Teilnehmerliste.

Hinrich Langeloh, Frauke List – Elisabeth Gätgens Stiftung; Hilde Leiter, Elke Mohr – Gesangverein Harmonia; Maren Gebauer, Rena Techen – Turnerschaft Osdorf; Hans-Ulrich Wohlfeil – TuS Osdorf; Jens Pemöller – Sportgemeinschaft Osdorf; Thomas Schlicht – Sportverein Osdorfer Born; , Carmen Bluhm, Kirsten Laage – Spielmanns- und Fanfarenzug BLAU-WEISS; Karmen Albrecht, Thore Wildow – Siedlergemeinschaft Osdorf Mitte; Thorsten Kehrt – ASB, Pflegeheim Lupine; Kathrin Waldapfel – ASB-Sozialstation; Jürgen Schleizer, Klaus Wicher – Sozialverband Osdorf; Petra Wätjen – Grundschule Wesperloh; Dorothea Lange, Birgit Lenz – Grundschule Goosacker; Doris Oldenburg – Lise Meitner-Gymnasium; Fred Siebels – Polizeikommissariat 26; Werner Nölken – Feuer- und Rettungswache Osdorf; Olaf Schwengler – Freiwillige Feuerwehr Osdorf; Tanja Pollex, Christian Schultz – VR Bank Pinneberg; Dr. Mario Fichera – Osdorf kocht über; Maria Meier-Hjertqvist – Borner Runde; Wera Clasen – Grundstücksverwaltung Borncenter; Andreas Lettow – Statteilzei-tung Westwind; Kersten Albers – Bezirksamt Altona; Robert Heinemann, Detlef Roock, Kaja Steffens – CDU; Claudius von Rüden – SPD; Eva Botzenhart, Nadine Neumann – GAL; Dr. Kurt Köhler, Martin Scharlach – FDP; Karsten Strasser – DIE LINKE; Pastores Mathias Dahnke und Tobias Woydack – Kirchengemeinde Osdorfer Born; Pastorinnen Astrid Kleist und Beatrix Zoske, Dr. Franz Graf von Schwerin – Kirchengemeinde St. Simeon; Vorstand des Bürger- und Heimatvereins Os-dorf.

Dr. Christiane Borschel
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