318 Feuerwehrleute rannten durch die Feldmark

Lacher erntete Martin Müller aus Bergedorf. Beim Marathon umgab ihn eine „Junggesellenabschiedsclique“. Sein Shirt zierte der Spruch: „Ich habe den Körper eines Gottes – leider ist es Buddha“. Foto: fh
Hamburg: Osdorfer Feldmark |

„Fit for Fire“ – Freiwillige Feuerwehr Osdorf lud zum sechsten Feuerwehr-Marathon

Frauke Heiderhoff, Osdorf
Cheerleader schwenkten Federbüsche, Jubelrufe ertönten. Einige Feuerwehrleute schlurften sichtlich erschöpft über die Zielmarke, andere hatten sogar noch einen lockeren Spruch auf den Lippen: Beim Marathon der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg kamen die Teilnehmer sichtlich auf ihre Kosten. „Wir sind dabei, weil es Spaß macht“, sagte Stefan Schröder, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Osdorf. Bei diesem Lauf unter dem Motto „Fit for Fire“stand die Teilnahme und nicht der sportliche Ehrgeiz im Vordergrund.
Insgesamt waren 33 von 87 Freiwilligen Hamburger Feuerwehr Mannschaften dabei. Die Freiwillige Feuerwehr Lurup nahm nicht teil. 318 Feuerwehrmänner gingen an den Start des bereits sechsten Marathons. Mit jedem Jahr ist die Zahl der Teilnehmer angestiegen.
Die Mannschaften aus Langenhorn (1.), Oldenfelde (2.) und Bergedorf (3.) durften die Pokale entgegennehmen. Bei der 5.300 Meter langen Strecke ging es vorbei an Wiesen und Weiden der Osdorfer Feldmark, direkt entlang der Landesgrenze von Hamburg und dem Kreis Pinneberg.
Warum es den Lauf gibt? Die Empfehlung eines Amtsarztes, mehr Sport zu treiben, ging dem Event voraus. Die Feuerwehrunfallkasse Nord unterstützt das Marathon-Vorhaben. „Inzwischen hat der Lauf bei uns einen hohen Stellenwert“, berichtete Wehrführer Stefan Schröder.
Erstmals in diesem Jahr stellten die Osdorfer kein Team. Denn sie benötigten ihr ganzes Personal, um den Marathon zu organisieren. „Wir haben eine ganz tolle Mannschaft“, freute sich Mischa Beyer (FF Osdorf). „Kinder, Frauen und Jugendfeuerwehr, alle waren mit Herzblut dabei.“ Die Veranstaltung begann im Regen und endete im Sonnenschein. „Das haben wir bestellt, sonst blitzen die Pokale nicht so schön“, schmunzelte Mischa Beyer.
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