Bürger- und Heimatverein Osdorf dankt Polizei und Feuerwehr

Einer guten Tradition folgend besuchten auch in diesem Jahr wieder Vorstandmitglieder des Bürger- und Heimatvereins Osdorf, Gerhard List und Dr. Christiane Borschel, am Heilig-abend die örtliche Polizeidienststelle sowie die beiden Feuerwachen in Osdorf, um den Dank aller Bürger zu überbringen. Das ganze Jahr über sind die Mitarbeiter, wochen- wie sonn- und feiertags, für die Bevölkerung und für deren Sicherheit im Einsatz. Bei der Feuer- und Ret-tungswache am Harderweg wurden wir von Wachführer Oehlrich begrüßt, der den Dank der Bürger stellvertretend für seine Kameraden, die alle ausgerückt waren, gern entgegennahm.
Auch auf der Polizeiwache am Blomkamp herrschte viel Betrieb, als wir dort eintrafen. Diensthabende Polizeibeamte nahmen Anzeigen auf, führten Gespräche mit Bürgern und rückten mit dem Streifenwagen aus. Dienstgruppenleiter Torsten Wehber begrüßte uns und nahm auch hier stellvertretend für alle den Dank der Bürger entgegen. Zwar war gerade heute viel los auf der Wache, aber auf das ganze Jahr gesehen, gab es keine Zunahme von Straftaten im Revier. Die Presse vermittele durch explosiv aufgemachte Berichte über tragische Einzelfälle oft ein falsches Bild in der Bevölkerung, so Wehber. Die größten Sorgen mache der mangelnde Nachwuchs; der Beruf des Polizisten sei für junge Leute nicht mehr attraktiv, die Nachteile überwiegen die Vorteile, z.B. der beruflichen Sicherheit, bei Weitem. Auch sei die Akzeptanz der Polizei in der Bevölkerung in den letzten Jahren sehr gesunken. Dies ist wohl ein allgemeingesellschaftliches Problem, denn auch in anderen Berufszweigen fehlt inzwischen der Respekt vor den Amtsinhabern.
Wehber, der seinen Beruf sehr gern ausübt, informierte auch über die Probleme der Sparmaß-nahmen bei der Polizei; so sei es bei längerandauernder Krankheit einzelner Mitarbeiter kaum noch möglich, die Schichten mit ausreichender Anzahl von Personen zu besetzen. Jeder weiß, dass der Staat sparen muss, aber ob es sinnvoll ist, gerade bei der Sicherheit der Bevölkerung zu sparen, ist doch sehr fraglich.
Auch bei der Freiwilligen Feuerwehr überbrachten wir den Dank der Bevölkerung.
Dr. Christiane Borschel
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