SCN bleibt die "Nummer 1"

Nienstedtens Lisa-Marie Walter (l.), hier im Zweikampf mit Altonas Abwehrchefin Anna-Lea Rasche, brachte den SCN mit 1:0 in Führung. Schiedsrichter Frank Steinmüller ( im Hintergrund) und sein Gespann hatten mit der Leitung der fairen Partie keinerlei Probleme. Foto: rp

Fußball: Nienstedtens Frauen bezwingen Altona 93 mit 2:0
und stehen im Oddset-Pokal-Finale

Von Rainer Ponik.
Im Verbandsliga-Duell zwischen den Frauenteams vom SC Nienstedten und Altona 93 behauptete der SCN seine Position als Nummer 1 im Hamburger Westen. Auf dem „roten Rasen“ im heimischen Quellental besiegten die Schützlinge von Lewe Timm den AFC mit 2:0-Toren.
Gut für die Gastgeberinnen, dass Linda Sellami zusammen mit Mannschaftsführerin Kristina Kreyer extra für das Spiel ihren Dänemark-Aufenthalt unterbrach, wo beide gemeinsam mit Trainer Lewe Timm ein Trainingscamp für rund 60 Nachwuchskickerinnen durchführten. „Wir wussten ja, dass wir noch einen Punkt für den sicheren Klassenerhalt brauchten“, begründeten die Zwei ihr außergewöhnlichen Engagement. Ohne die beiden Leistungsträger hätte der SCN nur mit acht Spielerinnen antreten können.
Obwohl Nienstedten in Unterzahl und ohne Coach auflief, bestimmte das Team von Anfang an das Spielgeschehen. Die Zuschauer sahen Einbahnstraßenfußball in Richtung des Altonaer Tores. Ausgerechnet Katja Marks, die in der Winterpause gemeinsam mit Melanie Schober aus Altona nach Nienstedten wechselte, erzielte nach dem Führungstor von Lisa Marie Walter das 2:0 für ihren neuen Verein.
„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, kommentierte Altonas Trainer Norman Girbardt die Niederlage. Nachdem der AFC mitten in der Saison den Weggang zahlreicher Spielerinnen zu verkraften hatte, musste der Coach immer wieder Spielerinnen aus der zweiten und dritten Mannschaft einsetzen. „Dass es trotzdem noch zum Klassenerhalt gereicht hat, ist dieser tollen Unterstützung zu verdanken“, lobt Norman Girbardt.
Der sportlichen Zukunft blicken sowohl der AFC als auch der SCN optimistisch entgegen. Beide Teams dürfen auf die Rückkehr von Leistungsträgerinnen hoffen und werden von der guten Nachwuchsarbeit profitieren.
Bevor es soweit ist, treffen die Nienstedtenerinnen am morgigen Himmelfahrtstag aber im Hamburger Pokalendspiel um 14 Uhr im Stadion Hoheluft (Lokstedter Steindamm 87) auf den Regionalligisten Bergedorf 85.
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