Polo steigt in die Bundesliga auf!

Nach dem Abpfiff ließen sich die Spieler von Regionalligameister Polo Club von ihren Fans feiern. Foto: rp
Hamburg: Hamburger Polo-Club |

Hockey-Regionalliga: Rissen verliert drei Punkte am grünen Tisch – HPC nutzt die Chance zum 6:1-Erfolg

Rainer Ponik, Hamburg-West

Freude und Enttäuschung liegen oft nah beieinander. So auch beim THK Rissen, der sich nach dem Heimsieg gegen den Marienthaler THC und der nachfolgenden 3:4-Niederlage des Polo-Clubs gegen den gleichen Gegner schon auf der Zielgerade in Richtung Bundesligaaufstieg wähnte, dann aber aufgrund eines Formfehlers auf dem harten Boden der Tatsachen landete.
Max Seher war im Spiel gegen den MTHC ohne Spielberechtigung aufgelaufen, sodass der 3:0-Sieg in eine 0:3-Niederlage umgewertet wurde und der THK vor dem letzten Spieltag auf Rang 2 zurückfiel.
Der Hamburger Polo Club ließ sich die Chance, doch noch Meister zu werden, nicht nehmen. Vor etwa 150 Zuschauer gingen die Klein-Flottbeker am Hemmingstedter Weg gegen den DTV Hannover nach den Toren von Mattias und Tim Witthaus schon vor der Pause mit 2:0 in Führung. Nach dem Wechsel erhöhten Julian Essen und Carlos Nevado nach kurzen Ecken auf 4:0. Das schönste Tor des Tages fiel nach einem tollen Solo von Paul Gumpricht, der mit hohem Tempo durch die DTV-Abwehr marschierte und die Kugel so geschickt zu Julian Busch passte, dass der Polo-Stürmer nur noch den Schläger hinhalten musste, um den Angriff mit dem 5:0 abzuschließen.

„Starke Saison mit nur zwei Niederlagen gespielt“

Am Ende siegte der HPC sicher mit 6:1-Toren und konnte sich von den Fans feiern lassen. „Wir haben eine starke Saison mit nur zwei Niederlagen gespielt und es unter dem Strich sicher auch verdient, in die 2. Bundesliga aufzusteigen“, zog Matthias Witthaus nach dem letzten Saisonspiel Bilanz.
In der Stunde des Triumphs dachte Polos Spielertrainer aber auch an den härtesten Konkurrenten, der im kommenden Jahr einen neuen Anlauf in Richtung Bundesliga nehmen muss. „Für die Rissener Mannschaft tut es mir leid. Sie war ein fairer und unangenehmer Gegner, der es sicher auch verdient hätte, aufzusteigen“, lobte er den Kontrahenten, der die Saison bei den zweiten Mannschaft vom Uhlenhorster HC mit einem 3:2-Sieg abschloss.
Tim Oliver Fedeler, Hannes Wolff und Zafer Kir schossen den THK, der alle sieben Rückrundenspiele für sich entschieden hatte, zur Vizemeisterschaft.
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