Polo-Club jubelt, Rissen unterliegtPolo-Club jubelt, Rissen unterliegtPolo-Club jubelt, Rissen unterliegtPolo-Club jubelt, Rissen unterliegt

Gut gestoppt ist halb verwandelt: Carlos Nevado (l.) hat für Matthias Witthaus aufgelegt, der Sekundenbruchteile später die erste kurze Ecke nutzt, um den Hamburger Polo-Club mit 1:0 in Führung zu bringen. Foto: rp
Hamburg: Hamburger Polo-Club |

Witthaus’ neu formiertes Herrenteam mischt Oberliga auf – bittere Niederlage für den THK in der Regionalliga

Rainer Ponik, Hamburg-West

Mit einem rundum erneuertem Team sind die Hockeyherren vom Hamburger Polo-Club in die neue Feldhockey-Saison gestartet. Neben Rekordnationalspieler Matthias Witthaus und WM-Sieger Carlos Nevado und Doppel-Olympiasieger Max Weinhold wollen auch Oliver Hentschel, Nico Sonnenschein und Tim Witthaus, die zuletzt für den Club an der Alster in der Bundesliga spielten, ihre Karriere beim Oberligisten in Klein-Flottbek ausklingen lassen.
Der sportliche Ehrgeiz ist bei allen indes immer noch vorhanden. „Wir wollen die Feldhockeyserie mit dem Aufstieg in die Regionalliga abschließen“, sagt Spielertrainer Matthias Witthaus. Nach klaren Derby-Siegen gegen den THC Altona-Bahrenfeld (10:1) und die zweite Mannschaft vom Großflottbeker THGC (7:0) überzeugte der HPC am Sonntag auch im Spitzenspiel gegen den Club an der Alster 2.
Zu Beginn sahen die etwa 200 Zuschauer ein recht ausgeglichenes Match. Nachdem Matthias Witthaus per Ecke zum 1:0 getroffen hatte, war der Bann jedoch gebrochen. Konrad Bremer, der von seinen Mitspielern nach dem Spiel zum „Spieler des Tages“ gekürt wurde, und Tim Witthaus sorgten für eine Vorentscheidung.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb der Polo-Club spielbestimmend. So erhöhten Carlos Nevado, Nachwuchs-Ass Alexander Garbe und nochmals Tim Witthaus bis zum Schlusspfiff auf 6:0. „Riesenkompliment an meine Mannschaft, die in der Abwehr nur wenig Torchancen zugelassen und vorn oft sehr flüssig kombiniert hat“, sagte Coach Matthias Witthaus recht zufrieden.
Die Hockeyherren vom THK Rissen schafften es derweil, ihren Übungsleiter Kai Britze in ungläubiges Stauen zu versetzen. Im Heimspiel gegen den DTV Hannover kassierte der Bundesligaabsteiger eine glatte 1:4-Niederlage. „Es läuft einfach noch nicht rund. Gut, dass wir bald in die Hallensaison starten“, meinte Co-Trainer Heiko Lehmann, der auf auf eine deutliche Leistungssteigerung im Frühjahr 2015 hofft.
Auch Zweitligist GTHGC blieb ohne Fortune. Sowohl bei Hannover 78 (1:2) als auch in Kahlenberg (3:4) blieb der vorherige Tabellenführer ohne Punktgewinn. In den Heimspielen gegen Schwarz-Weiß Neuss und Schwarz-Weiß Köln müssen die Flottbeker unbedingt siegen, damit der Rückstand auf die Aufstiegs-plätze nicht noch größer wird.
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