Staunen ganz in Weiß

Sushi und Saft: Die SAP-Beraterinnen Valeria Müller (r.) und Ketevar Zhvanyia stoßen auf ihrem Picknick-Platz an. Foto: mars
Hamburg: Michaeliskirche |

Bis zu 10.000 Freunde des Stils beim White Dinner am Michel

Marcus Schmidt, Neustadt
Staus prägten am Sonnabend das Dreieck zwischen Rödingsmarkt, Musikhalle und Landungsbrücken. Dort parkten viele in der zweiten Reihe – sogar auf der Ludwig-Erhard-Straße. Busse und die folgenden Autos blieben in Nebenstraßen stecken. „Nichts geht mehr“, stöhnte ein Busfahrer. Doch wer trotz Chaos’ den Weg zum Michel geschafft hatte, wurde belohnt: Rund um Hamburgs Wahrzeichen liefen schön gekleidete Menschen – ganz in Weiß!
Sie schleppten Gartenmöbel, Picknick-Körbe, Tafelsilber, Kühlboxen – beispielsweise mit Störeiern und Mini-Burgern – herum. Tausende schlemmten Mitgebrachtes bereits unterhalb des Kirche. Bis zum Gruner und Jahr-Verlagshaus verlief Deutschlands größtes „White Dinner“. Zwischen 8.000 und 10.000 Gäste nahmen daran teil. Niemand zahlte etwas, jeder wollte nur friedlich und stilvoll in angenehmer Gesellschaft speisen. Alle feierten wie die Franzosen, die das Event erfunden haben.
Nur noch einen Randplatz haben die SAP-Beraterinnen Valeria Müller und Ketevar Zhvaniya ergattert. Sie haben sich Sushi, Obst und Alkoholfreies mitgebracht. „Mit so vielen Menschen haben wir überhaupt nicht gerechnet“, staunt Ketevar Zhvaniya.
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