"Hier bekommt man alles"

Auf Harburg lässt Christa Reimann nichts kommen. „Ich kriege hier alles“, sagt sie. Foto: sl (Foto: Foto: sl)
Hamburg: Arcaden | Von Sabine Langner.
Unbedingt mehr Kultur – ist das erste, was Christa Reimann einfällt, wenn man sie zum Thema Harburg befragt. „Wir bräuchten hier viel mehr Theater, Lesungen und Konzerte“, sagt die 76-Jährige. Gebürtig auf der anderen Seite der Elbe, lebt die pensionierte Verwaltungsangestellte nun schon seit 32 Jahren auf der Grenze zwischen Harburg und Neugraben.
Mit ihrem Hund „Keeper“ macht sie ausgiebige Spaziergänge und kennt daher viele Ecken. „Sehr gern gehen mein Mann und ich einmal mit dem Hund um die Außenmühle“, berichtet Christa Reimann. „Am Ende des Spazierganges landen wir immer bei dem schönen Kiosk. Hier gönnen wir uns dann eine Currywurst mit Pommes und ein Glas Prosecco. Das passt zwar nicht zusammen, schmeckt aber großartig.“
Schade findet Christa Reimann, dass das alte Außenmühlenbad dem Midsommeland weichen musste. „Das ist zwar toll für Kinder, aber richtige Bahnen schwimmen kann man dort nicht. Das Außenbecken ist zu klein und zu voll dafür. Das ist Tüdelkram. Ich finde es auch schade, dass es die alte Schwimmhalle in Harburg nicht mehr gibt. Schwimmen kann man jetzt nur noch in Neugraben.“
Auf Harburgs Innenstadt lässt die Seniorin nichts kommen. Es sein zwar schade, dass so viele gute Modegeschäfte geschlossen hätten, aber „bei Karstadt und in den Arcaden bekomme ich auch alles. Und es ist doch toll, dass jetzt auch noch Adler in die Arcaden geht.“
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