Herbstfest auf dem Rathausplatz

Peter Freund, Torsten Schlage, Anton Hitzlsperger, Bernd Langmaack und Peter Schrödl (v.l.) wollen den Harburgern doch noch ein Familienfest bieten. Foto: ast (Foto: Foto: ast)
Hamburg: Harburger Rathausplatz | Von Andrea Stein.
Nachdem zwei traditionelle Veranstaltungen - das Außenmühlenfest im August und auch das Rathausfest mit dem Tanz in den Mai - abgesagt worden sind, will jetzt einer der größten Harburger Sportvereine gemeinsam mit einer Event-Agentur den Harburgern doch noch ein Familienfest bieten. Auf dem Harburger Rathausplatz soll es vom 30. September bis zum 2. Oktober zünftig zugehen: Ähnlich wie im Süden der Republik wird mit einem traditionellen „O´zopft is“ der Startschuss für das erste Harburger Herbstfest fallen.
„Wir sind gefragt worden, ob wir nicht einmal ein Fest organisieren wollen“, erklärt Torsten Schlage, Geschäftsführer des Harburger Turnerbundes (HTB). Der HTB hat bereits beim Harburger Hafenfest teilgenommen und den Veritas-Lauf organisiert. Bei der Gelegenheit hat Schlage auch Bernd Langmaack von pb-Konzept kennengelernt. Gemeinsam entwickelte man die Idee, in Harburg ein Herbstfest zu etablieren.
Mit ins Boot holten sie Vertreter der Urlaubsregion Chiemsee/Samerberg und mit den Herrn in original bayrischer Tracht auch den bayrischen Touch des Festes: Auf dem Platz wird es neben einem Biergarten auch ein Festzelt geben, in dem bayrische Spezialitäten serviert und Live-Musik geboten werden.
Der HTB und zahlreiche andere Harburger Sportvereine werden auf den Bühnen vor dem Rathaus außergewöhnliche Sportpräsentationen zeigen, aber auch der Laternenumzug am Samstagabend und der Kinderfest am Sonntag gehören zu den Highlights. Festmeile und Festzelt werden am Freitag und am Sonnabend bis jeweils 24 Uhr geöffnet sein.
Über die Kosten für das Fest herrscht Stillschweigen bei den Veranstaltern. Von Seiten des Bezirks wird es jedoch keine Zuschüsse geben. Einige Sponsoren wie die SAGA und Budnikowski, werden zum Beispiel das Kinderfest am Sonntag unterstützen. „Wir gehen da mit einem gewissen Risiko rein“, erklärt Bernd Langmaack. Die Veranstalter hoffen auf insgesamt um die 40.000 Festbesucher über die drei Tage. Zum Vergleich: das etablierte Kult-Fest im Harburger Hafen brachte es in diesem Jahr auf über 85.000 Besucher.
Sicherheitsvorkehrungen, wie Zäune und Einlasskontrollen rund um den Festplatz, wird es übrigens nicht geben. Lediglich an den Zelteingängen wird ein privater Sicherheitsdienst plaziert.
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