TV Fischbek gelingt wieder Aufholjagd

Sven Tobuschat trug seinen Teil zum entscheidenden 8:0-Lauf bei.
Die ersten Handballherren des TV Fischbek (TVF) gewannen ihr Spiel in der Hamburg-Liga am vergangenen Sonntag gegen den SC Alstertal-Langenhorn (SCALA) mit 28:25 (12:16) und behaupten bleiben damit weiterhin an der Tabellenspitze. Dabei holten sie die zwei Punkte erneut durch eine enorme Aufholjagd.

Nachdem die Mannschaft von Trainer Roman Judycki zuletzt mit Niendorf einen vermeintlich einfachen Gegner hatte, stand mit SCALA dem TVF schon ein ganz anderes Kaliber an Gegner gegenüber. Das sollten die Fischbeker auch frühzeitig merken. Zwar gingen sie durch einen Treffer von Julian Junack mit 1:0 in Führung, aber das sollte dann für fünf Minuten der einzige Treffer sein. Stattdessen waren es die Gastgeber, die ihre Angriffe erfolgreich abschlossen und zwischenzeitlich mit 4:1 führten. "Wir hätten eigentlich mit zwei oder drei Toren führen müssen, haben aber im Angriff schlecht abgeschlossen" erklärt Judycki.

Torwart Azeez Oyewusi begann hoch motiviert und verhinderte Schlimmeres. Allerdings ließ seine Leistung im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit nach und auch im Angriff lief der Ball weiterhin nicht rund. Fischbek ging aber nicht sang- und klanglos unter, sondern kämpfte sich immer wieder an den Gastgeber heran. Es entstand von den Toren her ein JoJo-Effekt, bei dem SCALA immer wieder mehrere Tore vorlegte und die Gäste bemüht waren, den Vorsprung einzuholen. Trotz allem lag der TVF nach 30 Minuten mit 12:16 zurück. "Wir haben in der ersten Halbzeit viel getan, aber leider einiges liegen lassen" resümiert Judycki die ersten 30 Minuten.

Der Fischbeker Coach wollte in der zweiten Halbzeit versuchen, ohne große Veränderungen doch zum Erfolg zu gelangen, was aber nicht funktionierte. SCALA hielt die Gäste auf Abstand, sodass Judycki reagierte. Für Oyewusi kam Sven Tobuschat ins Tor und die Abwehr wurde auf die 4:2-Formation umgestellt. Nach 42 Minuten führten die Gastgeber noch souverän mit 22:17. Durch die vorgenommenen Änderungen kam der TVF in die Erfolgsspur und begann seinen Lauf. Tobuschat hielt, was auch immer auf seinen Kasten kam und im Gegenzug haute der TVF einen Ball nach dem anderen in das Tor von SCALA. "Sören Siemens hat wie im Spiel zuvor im Angriff einen glänzenden Job gemacht" ist Judycki zufrieden. "Und auch Jan-Malte Augustin hat sich immer wieder durchgesetzt".

Eine knappe Viertelstunde später hatte der TVF so das Spiel zu seinen Gunsten gedreht. Aus dem 17:22-Rückstand war nun eine 25:22-Führung entstanden. SCALA kam mit der offensiven Abwehr der Gäste nicht zurecht und brachte eine entsprechende Hektik in das eigene Spiel. Sie wollten den Fischbekern doch noch die Punkte abjagen, was ihnen aber nicht gelang. Denn letzten Endes behielt der TVF bis zum Ende des Spiels die Nase immer mindestens zwei Tore vorne. Erfolgreichster Werfer bei den Fischbekern war auch dieses Mal Robert Mitleider, der insgesamt neun Treffer erzielte.
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