Punktspielauftakt in Hamburgs Süden

Boris Shtarbev (r.) möchte im Auftaktspiel des FC Süderelbe gegen den SCVM einen gelungenen Einstand feiern. (Foto: rp)

Süderelbe lädt zur Saisoneröffnung ein – die Landesligaclubs müssen auswärts antreten

Rainer Ponik, Hamburg-Süd - Für die besten Liga-Fußballer aus dem Hamburger Süden wird es an diesem Wochenende ernst: Der Punktspielstart steht vor der Tür. Eine besondere Ehre wurde dabei Aufsteiger FC Süderelbe zuteil, der die Oberligasaison mit einem Heimspiel gegen den SC Vier- und Marschlande am Freitagabend (20 Uhr, Kiesbarg) eröffnen darf. „Wir haben schon ein passendes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt und hoffen auf viele Zuschauer“, sagt Jean-Pierre Richter, der natürlich gern mit einem Sieg in das „Abenteuer Oberliga“ starten möchte.
In der Landesliga müssen alle fünf Südvereine dagegen zunächst auf fremden Plätzen antreten. Meisterschaftsaspirant FC Türkiye setzt im Spiel beim Barsbütteler SV am Freitagabend (19.30 Uhr, Hinterm Garten) auf torgefährliche Asse wie Sascha de la Cuesta und Alexander Pohlmann, die ihre Klasse zuletzt während der Vorbereitungszeit unter Beweis gestellt haben.
Auch der KS Kosova muss bereits am Freitag ran: Im Abendspiel bei Titelfavorit Hamm United (19.30 Uhr, Snitgerreihe) steht die Beyer-Elf vor einer schwierigen Aufgabe. Chancenlos ist man in Hamm aber keineswegs, denn der „Abteilung Attacke“ ist mit den Neuzugängen Onur Tüysüz (FC Türkiye, Patrick Smerecka (TSV Auetal) und Vasco Zawada (SV Wilhelmsburg) einiges zuzutrauen.
Für den FTSV Altenwerder wird die Sonntagspartie bei Aufsteiger Croatia (15 Uhr, Beethovenstraße) gleich zur ersten Standortbestimmung. Man darf gespannt sein, ob es Trainer Thorsten Bettin gelingen wird, auch ohne Offensiv-Ass Boris Shtarbev, Abwehrkante Christian Carlsen (beide wechselten zum FC Süderelbe) und Routiniers wie Kjell Meier, Sebastian Jobmann, Viktor Grabinski und Dennis Friedrichsen, die ihre Fußballkarriere allesamt beendet haben, ein konkurrenzfähiges Landesligateam auf die Beine zu stellen.
Auch beim Harburger TB, der sich erst durch die Aufstiegsrunde quälen musste und vom
Rückzug des VfL 93 profitierte, muss man in der kommenden Spielzeit natürlich kleine Brötchen backen. Vor allem der Abgang von Angreifer Dennis Grot, der seine Karriere aus beruflichen Gründen beendete, wiegt schwer. Im Auswärtsspiel bei Oberligaabsteiger Bramfeld (15 Uhr, Gropiusring) steht das Team von Trainer Nabil Toumi am Sonntag vor einer sehr undankbaren Aufgabe.
Der letztjährige Bezirksligameister Dersimspor ist am Sonnabend im Auswärtsspiel beim VfL Lohbrügge (14 Uhr, Binnenfeldredder) dagegen ein Punktgewinn zuzutrauen. Das Team von Frank Gläser hat ein halbes Dutzend Spieler dazugewonnen und hofft eine ordentliche Rolle zu spielen.
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