Noch bleibt ein Hoffnungsschimmer

Volker Stuhrmann, VTA-Präsident und geschäftsführender Gesellschafter der TV Fischbek Sportmarketing GmbH. Foto: VTA

Interview mit VTA-Präsident Volker Stuhrmann

Olaf Zimmermann, Süderelbe – Hat der Profi-Volleyball im Hamburger Süden eine Zukunft? Wie geht’s nach dem Ausstieg des langjährigen Hauptsponsors Aurubis beim VT Aurubis weiter? Im Wochenblatt-Interview bezieht Volker Stuhrmann, Präsident des VT Aurubis sowie Geschäftsführender Gesellschafter der TV Fischbek Sportmarketing GmbH, Stellung.

Wie groß wird der Etat sein, um weiter in der Ersten Liga spielen zu können?
600.000 Euro, darunter mache ich das nicht mehr.

Wie viel Geld hat die TVF Sportmarketing GmbH bislang zusammen?

Ungefähr 100.000 Euro durch Kleinsponsoren und Eintrittsgelder.

Wie viel Zeit bleibt, um das fehlende Geld zu beschaffen?
Die Lizenz muss bis 1. April. beantragt werden.

Was passiert, wenn es nicht reicht?
Für die Zweite Liga bräuchten wir zwischen 200.000 und 250.000 Euro. 80.000 Euro würden wir ganz optimistisch gerechnet zusammenbekommen. Ohne neue und alte Sponsoren ist ein Spielbetrieb in der Zweiten Liga nicht möglich.
Dann würden wir den Verein auflösen, das Inventar verkaufen und alles anständig abwickeln. Schon jetzt sind alle Verträge gekündigt.

Wie viel Hoffnung haben Sie, dass es in Süderelbe auch in der nächsten Saison noch Bundesliga-Volleyball geben wird?

Wir tun alles, um in der Ersten Liga zu bleiben. Aber alle müssen wissen, dass wir am Abgrund stehen. Unsere Chancen haben sich in den letzten Tagen aber verbessert.
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