Mit viel Teamgeist zum Sieg

Fischbeks Esther Poku – hier beim Sprungwurf – steuerte insgesamt sechs Tore zum 29:21-Erfolg gegen die HG Norderstedt bei. (Foto: Rainer Ponik)

Handball: Fischbeks Frauen besiegten Norderstedt mit 29:21

von Rainer Ponik
Ihr müsst heute zeigen, dass ihr ein Team seid“, beschwor Jonas Kaucikas seine Schützlinge vor dem Hamburg-Liga-Heimspiel gegen die HG Norderstedt. Nach dem Ausfall von Sibel Ören (Achillessehnen-Operation) und Ann-Cathrin Rüther (Knieprobleme) fehlten den Fischbeker Handballerinnen im fünften Saisonspiel nämlich gleich zwei wichtige Stammspielerinnen.
Die Mannschaft tat ihrem Trainer den Gefallen und bot dem heimischen Publikum die bislang beste Saisonleistung.
Anfangs deutete allerdings noch nicht auf einen klaren Sieg der Gastgeberinnen hin. Norderstedt versuchte den TVF mit einen sehr offensiven Deckung früh unter Druck zu setzen, so dass Fischbeker Rückraumtreffer zunächst Seltenheitswert hatten. Gut, dass Jessica Krause dieses Manko durch ihre Kaltschnäuzigkeit vor Tor im ersten Durchgang mehr als wett machen konnte. Insgesamt sieben Mal nutzte die agile Kreisläuferin die gelungenen Anspiele ihrer Mitspielerinnen, um den Ball im Gästetor zu versenken.
So gelang es sogar, sich kurz vor der Pause von 9:9 auf 15:12 abzusetzen.
Nach dem Seitenwechsel wusste sich der TVF noch einmal zu steigern. Die Abwehr vor Torfrau Julia Wolff, die in der zweiten Hälfte für Kristina Peters das Tor hütete, ließ nur noch wenige Gegentore zu und legte damit den Grundstein zum Sieg. Vorn sorgten flüssige Angriffskombinationen immer wieder für Lücken in der Gästeabwehr, die Fischbek nutzte, um schnell auf 19:12 und nach 50 Minuten gar auf 25:15 davonzuziehen.
In den Schlussminuten ließ der TVF dann nichts mehr anbrennen und gewann am Ende klar mit 29:21-Toren. Beste Torschützinnen waren Jessica Krause (8), Esther Poku (6) und Johanna Misiak (5). „Das war eine tolle Mannschaftsleistung!“, lobte Jonas Kaucikas sein Team nach dem Schlusspfiff.
In zehn Tagen will der TVF, der sich in der Tabelle von Rang 8 auf Platz 4 verbesserte, im Spiel gegen den Tabellenletzten SG HSV-Hamburg an die zuletzt gezeigte Leistung anknüpfen. „Schließlich wollen wir am Saisonende einen Platz unter den ersten sechs Teams erreichen“, hat Kristina Peters das gesetzte Saisonziel klar vor Augen.
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