Mit neuem Team zu alter Klasse

Rüdiger Maaß (Grün-Weiß Harburg) gab im Duell mit Victorias Rainer Wolf sein Bestes, musste sich dem späteren Turniersieger im Herren60-Wettbewerb aber geschlagen geben. (Foto: Rainer Ponik)

Tennis: HSC-Senioren-Cup sorgte auf und neben
dem Platz für positive Schlagzeilen

von Rainer Ponik, Hamburg-Süd
Jahrzehntelang zählte das Seniorenturnier des Harburger Sportclubs zu den angesagtesten Tennis-Events im Hamburger Süden. Nach dem Rückzug des langjährigen Turnierchefs Gerwien Meyer und den schwachen Meldezahlen des Vorjahres stand die traditionsreiche Veranstaltung bereits auf der Abschussliste. “Dann haben wir uns aber doch noch einmal zusammengesetzt und ein neues Organisationsteam auf die Beine gestellt”, erzählt Karsten Weber.
Gemeinsam mit seinen Mitstreitern machte der neue Turnierchef Nägel mit Köpfen und lud Tennisfreunde aus dem Landkreis und der Umgebung zum mittlerweile 31.Seniorenturnier ein. Trotz Ferien- und Urlaubszeit konnte die Meldezahl im Vergleich zum letzten Jahr mehr als verdoppelt werden. Über 100 Aktive nahmen an den Einzel- und Doppelwettbewerben der Altersklassen Herren 40 bis Herren 75 teil. Prominentester Teilnehmer war Peter Ballauf. Der für den Club an der Alster spielende Senior konnte zu seinen besten Zeiten einen Platz unter den Top-200 der Weltrangliste ergattern. Den weitesten Weg nahm indes der Düsseldorfer Christian Gysi in Kauf. Auch die meisten Spitzenspieler aus dem Harburger Raum ließen es sich nicht nehmen auf der Anlage am Hölscherweg dabei zu sein. Den Turniersieg mussten die Lokalmatadoren aber meist den auswärtigen Gästen überlassen. Nur zwei der insgesamt sieben Einzel-Endspiele fanden mit Harburger Beteiligung statt. Im Herren65-Finale zwischen Ralf Pauseback (Harburger Tennis- und Hockey-Club) und Rudolf Rehders (SV St.Georg) sahen die Zuschauer einen echten Tenniskrimi, in dem sich Pauseback erst im Tie-Break des dritten Satzes mit 10:7 geschlagen geben musste. Dass aber zumindest im Herren70-Finale ein Harburger den Sieg davontragen würde, stand schon vor dem Beginn des Endspiels fest, denn mit Manfred Bauernschmitt und Peter Pastors standen sich zwei HTuHCer gegenüber. Dass Bauernschmitt am Ende einen glatten Zweisatzsieg feierte, geriet bei diesem freundschaftlich geführten Match fast zur Nebensache.
Und weil auch das Wetter mitspielte, durfte sich Karsten Weber sich am Ende über “eine rundum gelungene Veranstaltung” freuen, die im nächsten Jahr sicher ihre 32. Auflage erfährt.
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