Libera hält Rücken zum Siegen frei!

Libera Julie Jasova (Foto: Dieter Nagel)
Hamburg, 29 Januar 2012:
VT Aurubis Hamburg hat sich gestern Abend im Duell um Platz 5 gegen den VfB Suhl vor 972 Zuschauern in der CU Arena behauptet. Nach 96 Spielminuten standen die Hamburgerinnen mit 3:1 (25:18, 21:25, 25:18 und 25:23) als Siegerinnen fest. Das Unternehmen „Zurück-Eroberung von Tabellenplatz 5“ war also erfolgreich. Dafür hat Libera Julie Jášová ihren Mannschaftskolleginnen den Rücken frei gehalten.
Nach zwei Niederlagen in Folge war das Team von Jean-Pierre Staelens hungrig auf einen Erfolg. Das Team zeigte sich von Beginn an, trotz der letzten beiden Niederlagen, nicht verunsichert sondern agierte erfolgshungrig und willensstark. Die Annahme stand gut und mit variablem Zuspiel und guten Angriffsschlägen wurden die Suhlerinnen unter Druck gesetzt. Folgerichtig ging der 1. Satz nach 21 Spielminuten mit 25:18 an die Gastgeberinnen. Im folgenden Durchgang brachte dann auch der VfB Suhl die von Beginn an erwartete Zielstrebigkeit aufs Feld. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Beim Stand von 21:22 gelangen den Gästen die entscheidenden Punkte zum 21:25 - Satzausgleich nach 24 Spielminuten. Im 3. Satz konnten die Kupfer-Ladies wieder die Zügel in die Hand nehmen und die Dominanz aus dem ersten Durchgang aufs Feld bringen. Von Beginn an lagen die Hamburgerinnen vorne und ließen sich diesen Vorsprung auch nicht mehr nehmen – ein Start-Ziel-Sieg nach 24 Spielminuten, erneut zu 18.
Der 4. Satz war dann wieder genauso umkämpft, wie der 2. Satz. Zwischen beiden Teams ging es hin und her, bis zum 23:23. Dann zeigte das Team von Jean-Pierre Staelens genau die Entschlossenheit, die noch in Stuttgart zum Sieg gefehlt hatte. Die Hamburgerinnen beendeten das Match mit einem Doppelpunkt.27 Spielminuten hatte die Entscheidung, Tie-Break oder Heimsieg gedauert. Ausschlaggebend war eine mannschaftliche Geschlossenheit auf Hamburger Seite. Die gestrige Stamm-Sechs lag geschlossen zwischen 8 und 14 Punkten und Auswechselspielerin Saskia Radzuweit kam in Durchgang vier aufs Feld und machte sofort den Punkt zum 17:16! Auf Suhler Seite war es dagegen fast ausschließlich die Angriffs-Show von MVP Vendula Merková, die es auf 25 Punkte brachte. Mit spektakulären Abwehraktionen stahl ihr allerdings Hamburgs Libera Julie Jášová noch die Show. Julie kratzte so viele Bälle vor dem Auftreffen aus dem Hamburger Feld, dass sie zu Recht zur MVP gewählt wurde. In der Annahme stand vor allem Lousiane Penha Souza Ziegler im Blickpunkt, die Zweidrittel aller Annahmen zu verzeichnen hatte.

MVP, VT Aurubis: Nr. 10, Julie Jášová MVP, VfB Suhl: Nr.12, Vendula Merková
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