In eigener Hütte erfolgreich!

VT Aurubis Nummer 1 im Angriff Lousiane "Lousi" Penha Souza Ziegler (Foto: Christel Opitz-Lüders)
Hamburg, 20. Oktober 2011:
VT Aurubis Hamburg hat gestern den 1. VC Wiesbaden in eigener Hütte mit 3:0 (25:21, 25:21 und 25:21) bezwungen. Rund 750 Zuschauer waren zum heimischen Saisonauftakt in die Sporthalle Süderelbe gekommen. Sie wurden mit einem Glas Sekt begrüßt und mit einem überzeugenden Sieg in 78 Spielminuten verwöhnt.
Das Team von Jean-Pierre Staelens steigerte sich gegenüber dem Auftaktmatch in Münster in allen Bereichen und kam so verdient zum Sieg gegen den bisherigen Tabellenführer aus Wiesbaden. Dabei war es keinesfalls so, dass Wiesbaden nicht zu überzeugen wusste. Das Team um Mannschaftsführerin Regina Burchardt überzeugte vor allem durch sein schnelles und variables Angriffsspiel und die Durchschlagskraft vor allem der Mannschaftsführerin. Die Wiesbadenerinnen wurden aber durch das Aufschlag- und Angriffsspiel von VT Aurubis Hamburg immer wieder spielentscheidend zu Fehlern gezwungen. Auf Hamburger Seite war es die Spielerin mit der Nummer 1 - Lousiane Penha Souza Ziegler - die mit Ihrer Durchschlagskraft die Hessinnen zur Verzweiflung brachte. Ob sie über die Position 4 angriff oder aus dem Hinterfeld agierte, sie machte fast immer einen direkten Punkt und konnte so selber ihre wenigen Schwächen in der Annahme direkt wieder gut machen.

Im 1. Satz fing zunächst das Gästeteam zielstrebiger an und verschaffte sich eine 6:2-Führung, die aber schon beim Stand von 7:7 wieder ausgeglichen war. Bis zum 13:13 war der Satz ausgeglichen. Danach schlich sich das VT Aurubis Hamburg allmählich davon. Punkt um Punkt wurde erarbeitet und so stand es zwischenzeitlich 20:15 für das Team um Mannschaftsführerin Imke Wedekind. Doch Wiesbaden kam mit 4 Punkten in Folge noch einmal heran, bevor die Heimmannschaft den Rhythmus wiedergefunden hatte und den ersten Satz nach 25 Spielminuten mit 25:21 für sich entschied.

Der 2. Satz begann spiegelverkehrt zum 1. Durchgang. Diesmal ging das Team von Jean-Pierre Staelens mit 6:2 in Führung, ließ sich aber im Gegensatz zu den Gästen diese Führung nun nicht mehr nehmen, wenngleich das Satzende etwas beschwerlich war, weil das Kupfer-Team 4 Satzbälle vergab, ehe Nr. 5 zum 25:21 nach 27 Spielminuten genutzt wurde.

Auch im 3. Satz mussten Imke Wedekind und ihre Mannschaftskolleginnen sich der Wiesbadener Angriffe zunächst erwehren. Die Gäste gingen mit 6:3 in Führung. Danach konnte aber das VT Aurubis Hamburg seinerseits den Druck so erhöhen, dass die Führung zurück erobert und kontinuierlich vergrößert wurde. In der 2. Satzhälfte wusste Gästetrainer Andreas Vollmer teilweise nicht mehr, wie er seinem Team helfen sollte. Weder die beiden Auszeiten noch Auswechslungen brachten wieder Stabilität in das eigene Spiel. Beim Stand von 24:21 hieß es Matchball für Hamburg und Jean-Pierre Staelens schickt Cindy Ramirez für Mareike Hindriksen aufs Spielfeld, weil die längere Spielerin den Block beim Matchball vergrößern sollte. Cindy führte ihren Auftrag dann auch eindrucksvoll aus, in dem sie den Wiesbadener Angriff mit ihren Händen entscheidend entschärfte. Nach 26 Spielminuten hieß es wieder 25:21 für VT Aurubis Hamburg.
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