Im Rabennest gab’s für die Kupfer-Girls nichts zu holen.

Hamburg, 23. Oktober 2011:
VT Aurubis Hamburg kehrt heute mit leeren Händen nach Hamburg zurück. In der Ballsporthalle Vilsbiburg sahen gestern Abend 1.070 Zuschauer eine von den Roten Raben über weite Strecken dominierte Partie. Am Ende hieß es verdient 3:0 (25:23, 25:6 und 25:22) nach nur 70 Spielminuten. Damit ist den Raben die Revanche für die letztjährige Heimpleite eindrucksvoll gelungen.
Im 1. Satz sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen. Zur 1. Technischen Auszeit führte Vilsbiburg mit 8:5 und hatte auch beim Stand von 11:8 einen Drei-Punkte-Vorsprung. Für Jean-Pierre Staelens Zeit, die erste Hamburger Auszeit zu nehmen. Zunächst schien es, als ob die Worte des Trainers gefruchtet hätten. Mit 3 Punkten in Folge schafften die Kupfer-Girls den Ausgleich im Raben-Nest. Doch die Antwort der Raben ließ nicht lange auf sich warten. Auch sie machten 3 Punkte in Folge. Wieder nahm Hamburgs Trainer Jean-Pierre Staelens eine Auszeit. Wieder stellte sich der Erfolg zeitnah ein. Sein Team konnte bei 15:15 ausgleichen und zur 2. Technischen Auszeit sogar in Führung gehen. Beim Stand von 21:18 hatten die Raben aber wieder einen Drei-Punkte-Vorsprung erarbeitet, aber Hamburgs Trainer nun keine Auszeit mehr. Die nahm dafür nach dem nächsten Punkt Raben Trainer Guillermo Gallardo, um die Hamburgerinnen gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Doch so richtig gelang das vorerst nicht. Beim Stand von nur noch 22:21 nahm er auch noch seine 2. Auszeit. Danach schafften die Raben einen 2-Punkte-Vorsprung, den sie zum Satzgewinn bei 25:23 nach 27 Spielminuten nutzten.
Obwohl man über den folgenden Durchgang aus Hamburger Sicht lieber den Mantel des Schweigens hüllen sollte, kommen wir dennoch zum 2.Satz, in dem die Bilder der Live-Übertragung aus Hamburger Sicht sogar hätten noch schlechter ausfallen können, als sie gestern über www.vib24.tv angeboten wurden. Während der Sprecher sich sogar mehrfach für das Missgeschick des TV-Senders entschuldigte, gab es für den 2. Satz auf Hamburger Seite keine Entschuldigung. Bereits nach 4 gespielten Punkten nahm Jean-Pierre Staelens seine 1. Auszeit, doch erst nach der 1. Technischen Auszeit gelang seinem Team zum 1:8 der erste Punkt. Beim Stand von 1:11 griff der Trainer wieder zum Mittel der Auszeit, doch zu retten war in dem Satz nichts mehr. Symptomatisch der Angriffsbagger der Roten Raben der zum 15:2 führte. Den Hamburgerinnen gelang nichts mehr. Weder Annahme, noch Zuspiel oder Angriff waren in diesem Satz erstligatauglich. Nach 18 Spielminuten erlösten die Raben mit dem ersten Satzball die Hamburgerinnen zum 25:6.
Im 3. Satz gab es dann wieder ein Spiel auf Augenhöhe. Die Hamburgerinnen zeigten wieder die Leistung aus dem 1. Satz und konnten die Raben sogar ein wenig in Bedrängnis bringen.
Zunächst aber liefen sie erneut einem Rückstand hinterher. Bei der 1. Technischen Auszeit hieß es 8:4 für die Raben und nach einem zwischenzeitlichen 12:12 führten sie bei der 2. Technischen Auszeit mit 16:13. Vielleicht waren die Raben nun im Glauben eines sicheren Sieges etwas nachlässig. Das VT Aurubis Hamburg ging erstmals mit 19:18 in Führung und hatte beim Stand von 21:19 sogar eine Zwei-Punkte-Führung. Passend zum gestrigen Spiel war aber der weitere Verlauf des letzten Satzes. Die Raben machten nun 6:1 Punkte in Folge und sicherten sich Satz und Sieg mit 25:22 nach 25 Spielminuten. Einzig im Block wusste VT Aurubis Hamburg gestern zu überzeugen und machte in diesem Element mehr Punkte als Vilsbiburg.
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