Hamburgs Weste bleibt weiß – Stotterstart gegen Berlin

Mittelangriff von Anne Krohn ohne gegnerischen Block (Foto: Dieter Nagel)
Hamburg, 01. Oktober 2011: VT Aurubis Hamburg 2 hat seinen Saisonauftakt erfolgreich abgeschlossen. Beim 3:2-Sieg (25:19, 17:25, 21:25, 25:12 und 15:5) sahen rund 100 Zuschauer während des 101 Minuten dauernden Spiels ein Auf und Ab auf beiden Seiten.
Im 1. Satz sahen die Zuschauer einen viel versprechenden Anfang. Schnell gingen die Kupferdamen 4:0 in Führung und bauten die Führung bis Mitte des Satzes auf 7 Punkte aus. Dann wie aus dem Nichts haben die Hamburgerinnen weder den Druck noch die individuelle Qualität aufrechthalten können. Aufschläge trafen die Ziele nicht mehr und wenn doch, waren es bessere Danke-Bälle. Angriffe wurde wenig dynamisch oder für den gegnerischen Block zu durchsichtig abgeschlossen.
Den 2. Satz bestimmten die Berlinerinnen, während die Kupferdamen Ihre Ordnung und Spielstruktur auf dem Feld suchten.
Obwohl im 3. Satz die Hamburgerinnen immer mit 2-3 Punkte führten, fanden die Berliner in der „Crunch Time“ die besseren und erfolgreicheren Aktionen, so das Hamburg auf der Zielgeraden des 3. Satzes von den Berlinerinnen abgefangen wurde.
Vielleicht wähnte der Ausgang des dritten Satzes den Gegner zu sehr in Sicherheit und nährte den Glauben an einen Auswärtssieg. Aber rechtzeitig zum 4. Satz fand VTA 2 das eigene Spiel wieder – die Suche hatte ein Ende. Jetzt war der Druck wieder da, eine Steigerung der individuellen Lösungsmöglichkeiten und die Besinnung auf die taktische Marschroute. Ähnlich schnell wie im ersten Satz gingen die Kupferdamen mit 8:2 in Führung Beim Stand von 19:12 ging ein letztes Mal in diesem Satz eine Hamburgerin zum Aufschlag und der Satz war gewonnen.
Im entscheidenden 5. Satz, dem Tie-Break, legten die Kupferdamen einen fulminanten Start hin und hatten spätestens dann das Publikum in Ihren Bann gezogen. Rudow konnte jetzt nur reagieren und wurde, wie auch im 4. Satz, zu Fehler gezwungen. Sollten die Berlinerinnen doch eine Möglichkeit gefunden haben den Ball auf die Hamburger Seite zu befördern, waren die Hamburgerinnen zur Stelle und machten den Punkt.

Ali Hobst: „Wir haben gewonnen - nicht mehr aber auch nicht weniger! Wir haben uns das Leben in den ersten 3 Sätzen selbst schwer gemacht. Ab Satz 4 haben die Ladies unserem Publikum annähernd gezeigt, was wir in dieser noch jungen Saison, zu spielen in der Lage sind und wo der Weg hingehen kann. Sicher war die Fehlerquote auf beiden Seiten sehr hoch. Wir haben ab dem Mitte des ersten Satzes ohne Aufschlag gespielt, was der Gegner zu erfolgreichen Gegenangriffen aus dem K1 nutze und unsere Abwehrversuche an einen „Wusellauf“ erinnerten. Aber als wir das unterbunden hatten und die Ordnung und Struktur wieder gefunden haben, war das Spiel unter Kontrolle – dafür ein Kompliment an meine Damen“.
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