Favoriten setzen sich durch

Spiel auf Augenhöhe: Im Duell zwischen Grün-Weiss und Viktoria Harburg setzt sich hier Marc Gelhaar gegen Angreifer Martin Eymers durch; am Ende gewann Grüß-Weiss aber durch Viktorias Eigentore mit 2:0. Foto: rp
Hamburg: FC Süderelbe |

Oddset-Pokal: Pflichtspielstart für Harburgs Amateure – Kantersiege
errangen unter anderem der FC Süderelbe, Dersimspor und Vorwärts Ost

Rainer Ponik, Hamburg-Süd

Die großen Überraschungen blieben aus. Trotzdem ließen es sich über 3.000 Zuschauer nicht nehmen, die Erstrundenpartien im Hamburger Oddset-Pokalwettbewerb im Hamburger
Süden zu verfolgen.
Über 400 Fans sahen am Opferberg in Neugraben das ungleiche Duell zwischen Kreisligaklub HNT und dem Oberligisten Altona 93 an. Der AFC war zwar von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft, aber das erste Tor schoss Mattia de Pol von den Gastgebern. Doch die Antwort der 93er kam prompt. Felix Brügmann erzielte den ersten von insgesamt elf Treffern der Gäste. Trotzdem gebührt den sich tapfer wehrenden Gastgebern großer Respekt.
Auch der Bostelbeker SV hatte mit dem SC Victoria einen hochkarätigen Gegner. Der führte am Alten Postweg zur Halbzeit bereits mit 10:1 und machte das Dutzend nach der Halbzeit voll. Den Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:9 erzielte Juan Pablo Caldeon Urbina.

Erfolge für Oberligaklubs
aus Hamburgs Süden

Auch die Oberligaklubs aus Hamburgs Süden gaben sich keine Blöße. Der FC Süderelbe siegte bei Veddel United klar mit 8:1 und Sascha de la Cuesta, Cem Cetinkaya (je zwei) und Mike Appiah schossen Aufsteiger FC Türkiye bei Atlantik 97 zu einem 5:0-Erfolg. Für eine kleine Überraschung sorgte Kreisligist Fatihspor, der Landesligaabsteiger Altenwerder knapp mit 2:1 besiegen konnte. Drei letztjährige Staffelkonkurrenten des FTSV zogen in die zweite Runde ein: Klub Kosova (4:0 beim BSV 19) als auch Dersimspor (12:0 beim FC Sarcon) und Mitabsteiger HTB (3:0 beim FC Bingöl) ließen im Duell mit den klassentieferen Gegnern nichts anbrennen.
Der FC Dynamo (2:7 gegen Sternschanze) und Einigkeit (3:7 gegen Mesopotamien) erzwangen gegen die favorisierten Gäste jeweils eine Verlängerung. Ein weiteres Ausrufezeichen setzte Vorwärts Ost. Im Heimspiel gegen den Moorburger TSV feierten die Schützlinge von Trainer Mario Weiß mit 9:1 ein echtes Schützenfest. Auch die Verpflichtung von 50-Tore-Stürmer Murat Bayram konnte nicht verhindern, dass Viktoria Harburg im Ortsderby gegen Grün-Weiss den Kürzeren zog. Kurios: Eigentore von Toni Uila und Vetim Hoti sorgten in der Schlussphase dafür, dass der Bezirksligaabsteiger sich durchsetzen konnte.
Weitere Erstrundenresultate: TuS Finkenwerder – RW Wilhelmsburg 7:0, HSC – Este 06/70 0:6, Panteras Negras – Zonguldakspor 6:4, Harburg-Rönneburg – V. Tunesien 0:2, FC Musa – SV Wilhelmsburg 0:4, FC Neuenfelde – Lorbeer 3:2.
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