Den Kupfer-Girls bleibt ersehnter Satzgewinn verwehrt

(Foto: Dieter Nagel)
Hamburg, 25. November 2011:
VT Aurubis Hamburg II ist vorgestern Abend als Außenseiter gegen den 1. VC Wiesbaden angetreten und hat sich lange gegen die Niederlage gewährt. Am Ende hieß es nach 82 Spielminuten vor 250 Zuschauern 0:3 (17:25, 27:29 und 18:25), obwohl die Kupfer-Girls in Durchgang 2 sogar 2 Satzbälle hatten.

Trainer Ali Hobst konnte nach dem Spiel schnell wieder lachen, obwohl ihm und seinem Team die vergebene Chance in Satz 2 ein wenig belastend auf der Seele lag. Die Mannschaft hatte sich viel vorgenommen gegen den Tabellenzweiten der 1. Bundesliga und legte auch gleich wie die Feuerwehr los. Mit 6:2 führten die Young Copper Girls gegen die Stammsechs aus Wiesbaden. Danach fand Wiesbaden aber zu seinem Spiel und erarbeitete sich einen komfortablen 20:12 – Vorsprung. Mit einem 5:5 zum Satzende ging Wiesbaden nach 25 Spielminuten mit 1:0 in Führung. Im 2. Satz ging Wiesbaden mit 8:5 und 16:11 führend in die technischen Auszeiten. Danach drehte die Heimmannschaft auf, schaffte beim 17:17 den Ausgleich und zog das Publikum nun mit tollen und wirkungsvollen Angriffsaktionen endgültig in seinen Bann. Die Partie wog hin und her. Den 1. Satzball hatte jedoch Wiesbaden, konnte diesen nicht nutzen und sah sich anschließend sogar 2 Satzbällen von VT Aurubis Hamburg ausgesetzt. Leider konnte diese jedoch nicht zum 1:1-Satzausgleich genutzt werden, aber Wiesbaden seinen insgesamt 3. Satzball nach 32 Spielminuten verwandeln. Was wäre gewesen, wenn…
Das Spiel nahm nun zunächst einen, nach dem engen Satz nicht ganz unerwarteten Verlauf. Die Heimmannschaft fand zunächst nicht die mentale Stärke, um auf dem gleichen Niveau weiterzuspielen und lag folgerichtig bei den Technischen Auszeiten mit 1:8 und 6:16 zurück. Das Team bewies aber noch einmal Moral und zeigte seinem Publikum, warum es Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord ist. Mit wieder höherem Risiko angreifend konnte das Team um Anne Krohn nun 12:9 Punkte machen, damit das Spiel zwar nicht mehr wenden, sich aber eindrucksvoll aus dem DVV-Pokal verabschieden. Die Spielerinnen haben eine insgesamt tolle Leistung geboten, sind an ihre Grenzen gegangen und haben auch ihre aktuellen Grenzen aufgezeigt bekommen. Das Trainergespann Ali Hobst und Stefan Schubot kann die Erkenntnis mitnehmen, dass dieses Team Leistungen abrufen kann, die hohes Zweitliga-Niveau bedeuten und für weitere Erfolge vor allem an der eigenen Konstanz arbeiten muss.
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