Zwölf Kandidaten, ein Favorit

Johannes Kahrs (SPD): 49 Jahre, ledig, geboren in Bremen, Jurist, Bundestagsabgeordneter. (Foto: Foto: pr)

Seit 15 Jahren sitzt Johannes Kahrs (SPD) für den Wahlkreis 18 (Mitte) im Bundestag

Große Überraschungen sind bei der Bundestagswahl im Wahlkreis Hamburg-Mitte nicht zu erwarten. Der Wahlkreis ist seit 1965 fest in SPD-Hand. Direktkandidat Johannes Kahrs sicherte sich bei den vergangenen vier Wahlen einen Platz im Parlament, zuletzt 2009 mit 34,5 Prozent der Stimmen. Damit ist Kahrs seit über 15 Jahren Abgeordneter für Hamburg-Mitte und auch bei der anstehenden Wahl der aussichtsreichste Kandidat.
Für die Christdemokraten tritt Dirk Marx an, der stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Hamburg-Mitte. Der Direktkandidat folgt David Erkalp, der 2009 26,5 Prozent der Stimmen holte.
Die Grünen schicken ihre Hamburger Chefin Katharina Fegebank ins Rennen. Sie hat die uneingeschränkte Unterstützung ihrer Partei, die sie mit 100 Prozent der Stimmen zur Direktkandidatin für Hamburg-Mitte wählte. Bei der Wahl 2009 war Fegebank noch für den Wahlkreis Altona angetreten.
Najib Karim, der stellvertretender Landesvorsitzender der FDP, will für die Liberalen in den Bundestag ziehen. Die Linke hat Jochen Hanisch als Direktkandidaten für Mitte aufgestellt.
Auch kleinere Parteien sind vertreten: Die Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland AfD schickt Kay Gottschalk ins Rennen, die Piraten Michael Büker, die Freien Wähler Henner Kühne und Die Partei Michel Gérard.
Zudem gibt es zwei Einzelbewerber: Stefan Füsers tritt für das bedingungslose Grundeinkommen und Romuald Jasinski für Integration mit den Menschen und für den Menschen an.
Einziger Nicht-Hambuger auf dem Stimmzettel für Mitte ist der Berliner Torben Klebe. Er will für die Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) in den Bundestag.


Wahlkreis 18 Hamburg-Mitte:
Der Wahlkreis 18 beginnt im Süd-Westen Hamburgs und zieht sich quer durch die Stadt bis weit in den Osten. Südlich der Elbe gehören die Stadtteile Finkenwerder, Waltershof, Steinwerder, Kleiner Grasbrook und die Veddel dazu. Nördlich der Elbe sind die Stadtteile St. Pauli, Neustadt, Altstadt, Borgfelde, Hafencity, St. Georg, Rothenburgsort, Hammerbrook, Hohenfelde, Uhlenhorst, Barmbek-Süd, Barmbek-Nord, Eilbek, Hamm, Horn, Billstedt und Billbrook dabei. In dem Wahlkreis dürfen bei der Bundestagswahl 256.263 Menschen ihre Stimme abgeben. Darunter sind 8.268 Wahlberechtigte aus Finkenwerder und 1.901 von der Veddel. Zur Wahl treten insgesamt zwölf Parteien an, die einen Vertreter nach Berlin schicken wollen. AS
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.