Wo Eduard Bargheer den Pinsel schwang

In der von außen eher nüchtern wirkenden Gorch-Fock-Halle ist ein künstlerischer Sachtz verborgen: zwei Wandbilder des örtlichen Malers Eduard Bargheer. (Foto: kaufner)

Am Wochenende ist Tag des offenen Denkmals – vier Sehenswürdigkeiten in Süderelbe sind geöffnet

Süderelbe - Plakate haben knallige Farben, sie sollen Stimmungen erzeugen oder die Aufmerksamkeit auf bestimmte Details lenken. Farben werden aber kaum bewusst wahrgenommen. Deshalb steht der diesjährige Tag des offenen Denkmals unter dem Motto „Farben“. Auch im Sü-derelberaum werden von Freitag, 12. September, bis Sonntag, 14. September, vier Denkmäler geöffnet haben.

– Finkenwerder: In der Gorch-Fock-Halle, Benittstraße 8, sind zwei Wandbilder desFinkenwerder Malers Eduard Bargheer zu bewundern. Öffnungszeiten: sa, so: 12-18 Uhr; Füh-r-ungen: sa, so ab 12 Uhr alle 30 Minuten; Treffpunkt: Eingang; 

– Finkenwerder: Vor 20 Jahren wurde das Finkenwärder Gaffel-Consortium gegründet. Seitdem liegen im Kutterhafen am Köhlfleet Hauptdeich zwölf Traditionsschiffe, die liebevoll in Schuss gehalten werden. Dazu zählt beispielsweise der Besan-Ewer Melpomene, der 1896 in Boizenburg aus Eisen genietet wurde. Das Gaffel-Consortium bietet am Sonnabend und Sonntag von 11 bis 17 Uhr Führungen, kurze Ewer-Fahrten und eine Kaffee- und Kuchentafel auf der ehemaligen Hafenfähre Altenwerder an.
Löwenköpfe schützen Bewohner und Ernte

– Finkenwerder: Er ist hell, licht und weiß: der Innenraum der St. Nikolai-Kirche, Finkenwerder Landscheideweg 157. Ursprünglich war er ausgemalt, wirkte aber dunkel. Bei der Renovierung der Kirche nach der Flut 1962 wurden die Gemälde vollständig weiß überstrichen. Drei blau-violette Apsisfenster hinter dem Alter tauchen jetzt den Raum in Licht. Öffnungszeiten: sa, so 11-17 Uhr; Führungen samt Turmbesteigung: sa, so stündlich ab 11 Uhr, auch für Kinder gut geeignet; Handarbeitsbasar, Orgelmusik, Café.

– Neuenfelde: Vor dem Hufnerhaus in der Nincoper Straße 45 steht ein riesig großes, reich verziertes Holztor. Es ist eine so genannte Altländer Prunkpforte. Im Jahre 1683 erbaut, führte sie zur Hofzufahrt. Sehenswert: In der Durchfahrt ist das Tor mit Löwenköpfen zum Schutz der Anwohner und Ernte verziert. Öffnungszeiten: sa, so 12-18 Uhr; Führungen: sa, so stündlich; Treffpunkt: Eingang im Giebel des Hauses; Café ist geöffnet.
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