Wie sorgt man für gute Bildung?

Projektmanagerin Maren Riepe (5. v. l.) und Nachbarschaftsmutter Cigdem Bakiner (3. v. l.) waren mit der jordanischen Delegation in Neuwiedenthal unterwegs und informierten über die Bildungsarbeit vor Ort. (Foto: Joachim Herz Stiftung)

Jordanische Delegation informierte sich in Neuwiedenthal

Simon Hill, Neuwiedenthal - Eine Delegation aus Jordanien besuchte im Rahmen einer EU-geförderten Studienfahrt das Neuwiedenthaler Stadtteilprojekt „heimspiel. Für Bildung“. Die neun Besucher, unter ihnen hochrangige Verwaltungsbeamte und ein Provinz-Gouverneur, informierten sich über die Zusammenarbeit von Behörden, Bildungseinrichtungen und der Zivilgesellschaft bei der Verbesserung von Bildungsstrukturen im Stadtteil. Sie möchten hierdurch Impulse für die
Arbeit in ihrem Heimatland bekommen.

Vorbild: Quartiersinitiative aus Neuwiedenthal

Da in dem arabischen Königreich viele Kinder und Jugendliche leben, suchen die jordanischen Politiker nach Lösungen, um das Bildungssystem zu verbessern und jungen Menschen eine Perspektive zu eröffnen. Die Neuwiedenthaler Quartiersinitiative „heimspiel. Für Bildung“ dient ihnen dazu als Vorbild.
Besonders beeindruckt waren die Mitglieder der Delegation von dem Modell der „Nachbarschaftsmutter“. Dabei werden engagierte Frauen im Stadtteil weitergebildet, bekommen einen fundierten Hintergrund über Beratungseinrichtungen und mehr Wissen über den Stadtteil vermittelt. So können sie Familien kompetent beraten und damit Brücken bauen zwischen den Familien und den Einrichtungen im Stadtteil.
In dem Projekt „heimspiel. Für Bildung.“ arbeiten die Mitarbeiter der Joachim Herz Stiftung und der Alfred Toepfer Stiftung mit der Schul- und Sozialbehörde, dem Bezirksamt, Schulen, Kindertagesstätten und gemeinnützigen Vereinen zusammen, um allen Kindern und Jugendlichen im Stadtteil bessere Bildungschancen zu
ermöglichen.
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