Wie geht Integration richtig?

Sie haben das Stadtteilforum gegründet: Pastorin Susanne Lindenlaub-Borck, Pastor Gerhard Janke und Pastorin Bettina von Thun (v.l.) . (Foto: pr)

Im neu gegründeten Stadtteilforum können Süderelber Infos über Schutzsuchende bekommen und ins Gespräch kommen

Karin istel, Süderelbe

Die Politik hat es anscheinend nicht geschafft, jetzt versucht es die Kirche: Die drei evangelischen Kirchengemeinden Süderelbes bieten eine Gesprächsplattform zur Flüchtlingsproblematik an. Auf dem neu gegründeten Stadtteilforum haben Bewohner von Hausbruch, Neuwiedenthal, Neugraben und Fischbek Gelegenheit, ihre Fragen und Bedenken zur neuen Situation im Stadtteil zu äußern.
Immer mehr Menschen fliehen vor Kriegen in ihren Heimatländern – auch nach Süderelbe. Sie sind die neuen Nachbarn. Aber was macht ein Flüchtling eigentlich den ganzen Tag? Wie geht Integration richtig? „Gute Nachbarschaft braucht eine gute Gesprächskultur – untereinander und mit denen, die erstmal fremd sind. Wir wollen miteinander reden – nicht übereinander. Nur gemeinsam werden wir gute Lösungen für die komplizierten Fragen der Integration finden – auf der Basis von Informationen und Argumenten statt von Ängsten und Vorurteilen“, ist für Pastorin Lindenlaub-Borck von der Hausbrucher Thomasgemeinde klar.
Damit dies gelingt, gründete sie gemeinsam mit Gerhard Janke, Pastor der Fischbeker Corneliusgemeinde, Pastorin Bettina von Thun (Michaelisgemeinde) und Karin Robben (Lokale Partnerschaften – Demokratie Leben) das „Stadtteilforum – Süderelbe im Gespräch“.
Für das erste Treffen ist Folgendes geplant: Die Gründer des Stadtteilforums stellen sich und die neue Gesprächsplattform vor. Dann können die Teilnehmer miteinander ins Gespräch kommen und Themen vorschlagen, zu denen bei den nächsten zwei Forum-Terminen Referenten sprechen sollen.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Infos:
Stadtteilforum
Auftaktveranstaltung:
Montag, 29. Februar

Folgetreffen: 
Montag, 21. März
Montag, 25. April
19-21 Uhr, Michaeliskirche
Cuxhavener Straße 323
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