Werthers Leid im Striepensaal

Zwei Mal Werther: Philipp Hochmair spielt Goethes liebeskranken Jüngling fürs Publikum und die Kamera. Die Aufnahmen werden auf die Bühne projiziert. (Foto: Krafft Angerer)

Am 19. Oktober in Neuwiedenthal: Philipp Hochmair spielt „Werther!“ nach Goethe

Herzschmerz und Verzweiflung treiben Werther in Goethes berühmtem Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“ um. Regisseur Nicolas Stemann bringt Goethes Bestseller von 1774 am Freitag, 19. Oktober, um 20 Uhr im Striepensaal, Striepenweg 40, in einer modernen Fassung auf die Bühne. Stemanns Inszenierung „Werther!“ erzählt Goethes Originaltext aus der heutigen Sicht neu und hat bereits Kultstatus erreicht. Seit der Erstaufführung 1997 feiert Stemann mit Thalia-Ensemblemitglied Philipp Hochmair in der Rolle des Werthers auf deutschen und internationalen Bühnen Erfolge.
Dabei pendelt das Ein-Personen-Stück zwischen Lesung und Performance hin und her. Hochmair liest den Originaltext vor und taucht in die Gefühlswelt des Liebeskranken ein. Seinen Selbstzerstörungstrip, der mit dem Freitod endet, verfolgt das Publikum gleich doppelt: Während Hochmair direkt vor einer Kamera spielt, werden die überdimensionalen Bilder als Videoprojektionen auf ihn geworfen.
Die Aufführung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Live im Quartier“ der Saga/GWG Stiftung Nachbarschaft statt. Der Eintritt kostet sieben Euro an der Abendkasse. Einlass ist um 19.30 Uhr.
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