Wer hat noch alte Fotos von der Flut?

An der Kreuzung Müggenburg/Brack auf Finkenwerder kam man nach dem 16. Februar 1962 nur noch mit dem Boot voran. (Foto: Archiv Kulturkreis)

Ausstellungen mit Zeitdokumenten erinnern an die Sturmflut von 1962

A. Buruck, Finkenwerder/ Moorburg
Im kommenden Februar jährt sich die große Sturmflut von 1962 zum 50. Mal. Die Erinnerung daran ist bei vielen Menschen bis heute lebendig geblieben. Der Arbeitskreis Flutdenkmal in Moorburg plant eine Ausstellung über die Flut und sucht dafür noch Material. „Wir möchten ein möglichst umfassendes Bild von der Katastrophe vermitteln und bitten daher um Fotos und andere Zeitdokumente aus Privatbesitz oder Archiven“, appelliert Manfred Brandt vom Arbeitskreis.
Die einwöchige Ausstellung in der Moorburger Schule wird am 12. Februar eröffnet. Sie konzentriert sich auf Waltershof, Altenwerder und Moorburg. „Dokumente, die andere Orte betreffen, leiten wir gern weiter oder stellen den Kontakt zu anderen Stadtteilen her“, ergänzt Brandt. Wer alte Zeitdokumente für die Ausstellung zur Verfügung stellen möchte, kann sich bei Brandt unter Tel. 740 24 97 oder brandt@hh-moorburg.de sowie bei Heiner Schultz unter Tel. 70 18 170 melden.
Darüber hinaus will der Arbeitskreis mit einem Denkmal an die Sturmflut erinnern. Es soll bei der Seemannsmission „Duckdalben“ in Waltershof entstehen. Bereits zum 40. Jahrestag hatte der Arbeitskreis ein Denkmal am Hohenwischer Brack errichtet. Ebenso wie dieses soll auch das neue Mahnmal durch Spenden finanziert werden.
Auch auf Finkenwerder sind zwei Ausstellungen zum Thema Sturmflut in Vorbereitung. Die erste ist bereits am Sonntag, 8. Januar 2012, auf dem Schredderfest der Freiwilligen Feuerwehr am Doggerbankweg zu sehen. Hier zeigt der Kulturkreis Finkenwerder Fotos der Sturmflut aus seinem reichhaltigen Archiv.

Zeitzeugen gesucht!
Das Wochenblatt sucht Zeitzeugen, die von den dramatischen Ereignissen während der Sturmflut im Februar 1962 erzählen können. Wer über seine Erlebnisse berichten möchte, kann sich unter Tel 853 229 33 oder post@wochenblatt-redaktion.de melden.
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