Weg mit dem Springkraut-Dschungel!

Umweltschützer suchen Helfer für Naturschutz-Aktion im Neugrabener Moor

Neugraben – Es wächst mindestens zwei Meter hoch und ist ein echter „Killer“: das Indische Springkraut. Wo es wächst, hat keine andere Pflanze eine Chance. Jetzt suchen Mitglieder es Naturschutzbundes Deutschland (NABU) Helfer, die mit ihnen das Kraut ausreißen.
Wer derzeit im Naturschutzgebiet Moorgürtel spazieren geht, wundert sich bestimmt über große Haufen von ausgerissenen Pflanzen am Wegesrand. Doch keiner hat blind im Moorgürtel gewütet und aus Zerstörungswut geschützte Pflanzen aus dem Boden gerissen. Vielmehr wurden die Pflanzen ganz bewusst ausgerissen. Mitglieder des NABU haben größere Bestände des eingeschleppten Indischen Springkrauts aus dem Moor entfernt.

Springkraut kam mit Gartenabfällen ins Moor

Das Indische oder auch Drüsige Springkraut wurde 1839 aus dem Himalaya nach England importiert. Inzwischen wächst es in ganz Europa. Es verdrängt durch seine extreme Ausbreitungsfähigkeit einheimische Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften.
Regelmäßig arbeitet der NABU daran, diese Pflanze aus Schutzgebieten zu entfernen, in die sie häufig über die illegale Ablagerung von Gartenabfällen gelangt ist. „An manchen Stellen im Moorgürtel, wo wir die Maßnahmen schon über mehrere Jahre hinweg durchführen, hat sich aus einem Springkraut-Massenbestand wieder eine vielfältige Vegetation entwickelt“, freut sich Bernd Hönig aus der NABU-Gruppe Süd.
Am Sonnabend, 8. August, kann man den Naturschützern unter die Arme greifen. Treffpunkt: am Ende der Straße Im Neugrabener Dorf am Rand des Naturschutzgebiets. Uhrzeit: 10 Uhr.
Nicht vergessen: Arbeitshandschuhe mitbringen. Für Getränke ist gesorgt.
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