Was kommt in das ehemalige OBI-Gebäude?

Wird auf dem alten OBI-Gelände die neue Feuerwache Süderelbe gebaut? (Foto: mag)

Geutensweg/ Am Aschenland: Hier könnte die neue, dringend benötigte Feuerwache gebaut werden

Andreas Göhring, Fischbek – Seit dem Umzug des OBI-Baumarkts vor vier Monaten an die „Cuxe“ stehen die alten Hallen und der Parkplatz an der Ecke Geutensweg/Am Aschenland leer. Das hat die Fantasie der Kommunalpolitiker angeregt: Wie könnte die Immobilie zwischen Eisenbahndamm und den nächsten Bauabschnitten des Wohnquartiers Vogelkamp künftig genutzt werden? Die jüngste Idee: Die Stadt kauft das Grundstück auf und baut dort mittelfristig die lang ersehnte neue Feuerwache für den Süderelberaum.
Hinter den Kulissen scheint sich inzwischen auch einiges zu tun. Arend Wiese, SPD-Fraktionsvize in der Bezirksversammlung Harburg, bestätigt: „Wir sind an dem Thema dran und bereiten auch schon einen entsprechenden Antrag vor.“
Seit den Diskussionen um eine mögliche Zusammenlegung der Feuerwachen 36 (Waltershofer Straße) und 35 (Finkenwerder) ist klar: Um die vorgeschriebenen Zeiten bei Einsätzen auch nur einigermaßen einzuhalten, darf die Zahl der Wachen nicht reduziert werden. Im Gegenteil: Der Süderelberaum braucht dringend eine weitere Wache.

Es besteht
Nachholbedarf

Das haben SPD und CDU auch in ihrem Koalitionsvertrag für Harburg festgeschrieben: „Es besteht Nachholbedarf, da die vorhandene Feuerwache Süderelbe aufgrund ihrer Lage und ihres Einsatzgebiets die notwendigen zeitlichen Vorgaben schon jetzt nicht in allen Bereichen Neugraben-Fischbeks einhalten kann.“
Und selbst im rot-grünen Hamburger Koalitionsvertrag taucht das Thema auf, allerdings weniger konkret: „Die Koalitionspartner werden Sanierungen und Modernisierungen und bei Bedarf auch den Neubau von Feuer- und Rettungswachen einleiten und so die Arbeitsbedingungen für unsere Feuerwehr weiter verbessern.“
CDU-Chef Ralf-Dieter Fischer hatte schon früh einen Standort im Auge –  und zwar am Kreisverkehr im Süderelbe-bogen. Doch das Grundstück ist inzwischen längst bebaut, war wegen seiner Nähe zur Wache an der Waltershofer Straße auch nicht optimal geeignet.
Fischer: „Klar ist, dass wir wegen des zunehmenden Wohnungsbaus im Elbmosaik und auf dem Gelände der Röttiger-Kaserne dringend eine weitere Wache brauchen.“ Aus seiner Sicht wäre das alte OBI-Gelände optimal geeignet.
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