Vorsicht Knöllchen!

Nachdem sie zwei Knöllchen bekommen hat, achtet Andrea Hennecken genau darauf, wie sie parkt: Alle vier Räder auf der Straße, mindestens fünf Meter Abstand zum Zebrastreifen und keine Einfahrt blockieren. (Foto: Annekatrin Buruck)

Parken am Alten Estesperrwerk: Polizei bittet Cranzer zur Kasse

von Annekatrin Buruck, Cranz
Andrea Hennecken ist sauer. Schon zweimal hat die Cranzerin ein Knöllchen bekommen, weil sie mit ihrem Auto am Neuenfelder Fährdeich gegenüber dem Alten Estesperrwerk falsch geparkt haben soll. „Das erste Mal war ich wohl zu nahe am Zebrastreifen“, gibt Hennecken zu. Beim zweiten Ticket ist sie sich jedoch keiner Schuld bewusst. Wieder soll sie 15 Euro zahlen. Sie habe auf einem Straßenteil geparkt, der ‚weder durch das Zeichen 315 noch durch Parkflächenmarkierungen zum Parken freigegeben ist’, heißt es im Bußgeldbescheid. „Das verstehe ich nicht“, ärgert sich Hennecken.
Da das Estesperrwerk noch bis Mitte September geschlossen ist, geht sie jeden Morgen von ihrer Wohnung in Cranz über die Fußgängerbrücke zu ihrem auf der Neuenfelder Seite geparkten Auto und fährt von dort zur Arbeit. Und nicht nur sie allein: Die Reihe der abgestellten Autos reicht oft bis zur Kurve hinter der Sietas-Werft. „Hier haben schon einige Leute Knöllchen bekommen“, bestätigt Gudrun Schittek vom Arbeitskreis Cranz.
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