Vor 50 Jahren kam das Wasser

Neuenfelde nach der Flutnacht: Vom Deich an der Hasselwerder Straße ist nicht mehr viel übrig. (Foto: privat)

Gottesdienste und Aktionen erinnern an die Sturmflut von 1962

Vor 50 Jahren, in der Nacht zum 17. Februar 1962, verwüstete eine Sturmflut große Teile des Hamburger Südens. Besonders schlimm betroffen waren, neben der Insel Wilhelmsburg, vor allem die Stadtteile Altenwerder, Finkenwerder, Francop, Neuenfelde und Waltershof. Viele Menschen verloren ihre Häuser und Habseligkeiten. 315 Personen starben in der Flutnacht. Am Jahrestag, 16. Februar, werden entlang der Elbe ab 18.30 Uhr Kirchenglocken zum Gedenken an die schreck-lichen Ereignisse von damals läuten. Und auch folgende Veranstaltungen sollen an die Flutkatastrophe erinnern:
E Im Kulturverein Elbdeich wird am Sonntag, 12. Februar, um 11 Uhr eine Fotoausstellung mit Bildern aus Waltershof, Altenwerder und Moorburg eröffnet. Die Ausstellung ist bis Sonntag, 19. Februar, montags bis freitags von 16 bis 19 Uhr und am Wochenende von 11 bis 19 Uhr zu sehen. Ort: Moorburger Elbdeich 249. Eintritt frei.
E Ab Donnerstag, 16. Februar, ist die Ausstellung „Als die Deiche brachen“ des Kulturkreises Finkenwerder vier Monate lang im Hotel „The Rilano“, Hein-Saß-Weg 40, zu sehen. Öffnungszeiten: täglich 18 bis 22 Uhr. Eintritt frei.
E Am Donnerstag, 16. Februar, findet um 18 Uhr am Flutdenkmal Francop, Ecke Hohenwischer Straße/Hinterdeich, eine Gedenkfeier für Süderelbe statt.
E Für Donnerstag, 16. Februar, lädt die Neuenfelder
St. Pankratius-Kirchengemeinde, Organistenweg 7, um 19.30 Uhr zum Gedenkgottesdienst mit einer plattdeutschen Lesung ein. In dieser Nacht wird die Kirche mit farbigen Scheinwerfern angestrahlt. Dazu werden Filme von der Katastrophe auf beide Seiten des Kirchturms projiziert.
E Freitag, 17. Februar, 18 Uhr: Gedenkveranstaltung mit Filmbeiträgen, Zeitzeugen-Berichten, Vortrag zur Bedeutung des Hochwasserschutzes und einer Ausstellung mit Bildern der Flut. Ort: Schieß-Sportanlage des Schützenvereins Neuenfelde, Arp-Schnitger-Stieg 37, Eintritt: fünf Euro.
E Freitag, 17. Februar, 16.30 Uhr: Andacht mit Zeitzeugen und Bildern, St. Gertrud-Kirche, Altenwerder Kirchenweg 1.
E Am Sonnabend, 18. Februar, um 11 Uhr wird am Seemannsclub Duckdalben, Zellmannstraße 16, ein Denkmal für die Waltershofer Flutopfer von Schirmherr Wirtschaftssenator Frank Horch enthüllt. Der drei Tonnen schwere Elb-Findling trägt eine Tafel mit den Namen der 42 dort ertrunkenen Menschen. Im Anschluss sind alle ehemaligen Waltershofer zu einem Wiedersehenstreffen eingeladen.
E Am Montag, 19. Februar, 11 Uhr: Gedenkgottesdienst in der St. Maria Magdalena Kirche, Moorburger Elbdeich 129.
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