Von der Blüte bis zur Frucht

Wie viele Äpfel trägt dieser Baum? Die achtjährige Schila zählte 42 der grünen Früchte. (Foto: Foto: pr)

Neuenfelde: Neuwiedenthaler Schüler lernen Apfelanbau kennen

So manches Stadtkind denkt, Obst und Gemüse wachsen im Supermarkt. Die Klasse 3e der Schule Lange Striepen weiß es besser: Die Mädchen und Jungen besuchten vor kurzem im Rahmen der Apfelschule des Stadtteilmarketings Neuwiedenthal den Obsthof Quast in Neuenfelde. Schon im Frühjahr konnten die Kinder die Blüte bewundern. Jetzt staunten sie über die großen aber noch grünen Früchte an den rund 60.000 Apfelbäumen des Ökohofs.
„Sind die Äpfel sauer, weil sie wütend sind?“, fragte ein Kind nach dem ersten Biss. „Nein“, antwortete Landwirtin Iris Freyer. „Die Äpfel sind nur noch nicht reif, oder habt ihr sie etwa geärgert?“ Freyer hatte auf alle neugierigen Fragen der Schüler eine Antwort und erklärte ihnen den Obstbau. „Ein Tag draußen vor Ort ersetzt zehn Sachkundestunden in der Schule“, freute sich Klassenlehrerin Nanny Witter. „Hier draußen nehmen die Kinder die Natur ganz anders wahr und lernen vor allem, wie viel Arbeit es macht, Lebensmittel, die wir im Supermarkt kaufen, herzustellen.“
Besonders gut kam die anschließende Traktorfahrt durch die Apfelplantage bei den Kleinen an. Im Herbst kommen die Kinder zur Apfel-ernte wieder auf den Hof. Dann haben sie die vollständige Entwicklung der Äpfel von der Blüte bis zur reifen Frucht kennengelernt. Neben der Schule Lange Striepen nehmen noch die Schule Neugraben und der Kindertreff Neuwiedenthal an dem Projekt „Neuwiedenthaler Apfelschule“ teil.
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