Vogelkamp bleibt weiterhin attraktiv

Wohnen im Vogelkamp ist attraktiv – nicht nur im Sommer. (Foto: mag)

Vogelkamp: Es wurde nur eine Reservierung eines Baugrundstücks
wegen der geplanten Flüchtlingsunterkunft zurückgegeben

Andreas Göhring, Neugraben – Daran haben sich Generationen von behördlichen Immobilien-Verkäufern die Zähne ausgebissen. Aber die IBA Hamburg GmbH hat es geschafft: Das Neubaugebiet zwischen S-Bahnhof Neugraben und dem Wachtelkönig-Revier ist zu einem attraktiven Wohnquartier geworden. Und es gibt Käufer aus Stadtteilen nördlich der Elbe wie Poppenbüttel, Niendorf oder Rahlstedt.
IBA-Geschäftsführerin Karen Pein hat jetzt im Stadtplanungsausschuss der Bezirksversammlung beeindruckende Zahlen vorgelegt. Von den insgesamt 134 Kunden, die sich im Quartier Vogelkamp ein Baugrundstück gekauft haben, kamen zwar 54 aus dem Bezirk Harburg, aber 63 leben bisher in anderen Hamburger Bezirken. Dazu kommen noch elf Käufer aus dem Landkreis Harburg und sechs von „ganz woanders her“.
Offenbar haben die Mitarbeiter der IBA Hamburg GmbH endlich den richtigen Ansatz gefunden, dieses Quartier mit den starken Standortfaktoren zu vermarkten. Herausragend sind nicht nur die optimale Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, die Nähe zu Wochenmarkt und Einkaufszentrum und die Bündelung von Schule, Kita, Sport und Kultur im BGZ, attraktiv ist auch das grüne Umfeld.
Die IBA hatte ein gutes Händchen, als sie begann, das Quartier mit dem Slogan „Naturnah wohnen“ zu vermarkten und den eher abstrakten Begriff „Elbmosaik“ durch „Vogelkamp“ zu ersetzen.
Seit dem 23. September arbeitet die IBA Hamburg GmbH mit erschwerten Bedingungen – sollte man denken. Immerhin hatte die Presse von drei Familien berichtet, die wegen des geplanten Flüchtlingsdorf in der Nachbarschaft für mehr als 3.000 Menschen ihre Reservierungen für ein Baugrundstück zurückziehen wollten. Karen Pein: „Die Zahl drei stimmt, mehr aber auch nicht.“ Eine Reservierung sei schon lange vor dem 23. September storniert worden, eine weitere, „weil es in der Familie unvorhersehbare Veränderungen“ gegeben hatte. Bleibt also nur eine Reservierung, die wegen der Flüchtlinge aufgegeben wurde.
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