Und rumms! Da steht man vor einem Bauzaun

Zwischen Distel- und Lupinenacker ist der neue Fuß- und Radweg noch nicht fertig. Ein Bauzaun versperrt den Weg. Fußgänger und Radler müssen einen Umweg über das Wohngebiet nehmen.

Wer den Rad- und Fußweg zwischen Bahnhofstraße und Haferacker nutzt, steht plötzlich vor einem Bauzaun und muss einen längeren Umweg gehen

Neugraben - Wer zwischen Haferacker und Neugrabener Bahnhofstraße den kleinen Fußweg als Abkürzung durch das Gebiet nehmen möchte, wird auf halber Strecke unangenehm überrascht: Zwischen Lupinen- und Distelacker riegelt ein Bauzaun den Weg ab. Um ans Ziel zu kommen, muss man einen Umweg laufen. Danach, also zwischen Distelacker und Bahnhofstraße, kann man den Weg zwar wieder nutzen, aber die Rasenflächen dort sehen immer noch
wie eine Mondlandschaft aus.

Was wird gemacht?
Seit einem guten Monat wird der Gehweg zwischen Haferacker und Neugrabener Bahnhofstraße neu gepflastert und zum Petershof hin verlängert. Der alte Belag hatte sich im Laufe der Jahre abgenutzt. Das Besondere: Der Weg wird in zwei Farben neu gepflastert: eine Seite für Radler, eine für Fußgänger.

Warum steht zwischen Lupinen- und Distelacker ein Bauzaun?
Der Weg kann zwar schon auf weite Strecken genutzt werden, aber an dieser Stelle ist er schlichtweg noch nicht fertig. Für Fußgänger in Richtung Neugrabener Bahnhofstraße bedeutet das: Links in den Lupinen-
acker und dann rechts in den Distelacker abbiegen. An der ersten Kreuzung im Distelacker wieder rechts gehen. Aus der Ferne sieht man zwar nur einen Bauzaun, doch der Weg davor ist bereits begehbar. Man kommt also in die Bahnhofstraße. Aus der Gegenrichtung biegt man im Wohnviertel rechts, links, links ab, um wieder auf den Rad- und Fußgängerweg zu kommen.

Bei der Weggabelung zum Spielplatz hin ist ein riesengroßes Dreieck gebaut. Was ist das?
„Das ist ein Hochbeet. Wir werden es noch diese Woche bepflanzen“, sagt Michael Ahrens, Sprecher der Saga/GWG.

Wie sehen die Rasenflächen aus?
Öde. Erdhügel türmen sich, Bagger stehen herum, und vom Rasen ist nichts mehr übrig. Und die Nachbarn in den angrenzenden Häusern sind vom Baulärm genervt. „Die Bagger fahren auf der Wiese, machen alles kaputt. Die Fahrspuren sind schon tiefe Gräben. Es werden viel zu schwere Gerätschaften benutzt. Und es ist laut, sehr laut“, so ein Rentner.

Wann wird alles fertig sein?
Voraussichtlich Anfang Juni.

Wie hoch sind die Kosten?
Dazu macht Unternehmenssprecher Ahrens keine genauen Angaben. „Die Kosten werden von SAGA/GWG und anteilig aus dem Rise-Programm der sozialen Stadtteilentwicklung
finanziert.“
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