Tochter erzählt von Gundalena von Weizsäcker

Elisabeth Raiser (Foto) drehte einen Film über das Leben ihrer im Jahr 2000 verstorbenen Mutter Gundalena von Weizsäcker. (Foto: pr)

Dr. Elisabeth Raiser wagt in ihren Film eine familiäre Sicht auf ihre Mutter und das 20. Jahrhundert

Neugraben - Carl Friedrich von Weizsäcker, Ernst von Weizsäcker: Die Familie von Weizsäcker scheint durch berühmte Männer gepägt zu sein. Dass es in der Familie auch viele starke Frauen gab und gibt, zeigt Elisabeth Raiser in ihrem Film „Gundalena“. Gemeinsam mit Barbara Robra drehte sie ihn über ihre Mutter, Gundalena von Weizsäcker, geborene Wille.
„In meinem Bild wollte ich keine Legende um meine Mutter stricken, sondern den Menschen Gundalena von Weizsäcker in all seiner Widersprüchlichkeit zeigen und dabei auch die Hintergründe der politisch unmenschlichen Zeit nicht ausblenden“, so die in Berlin lebende Fimemacherin. Sie und Robra trugen nicht nur Fakten zusammen, sondern setzen auch Gefühle in eindringliche Bilder um.
Welche Wirkung hatte die Politik auf das private Leben einer Frau und ihrer Familie im Zentrum politischer Auseinandersetzungen? Der Film zeichnet ein Porträt eines Frauenlebens im 20. Jahrhundert in einer bekannten und besonderen Familie, in der nicht nur Männer das Sagen hatten.
Nach der Filmvorführung steht die Historikerin und Linguistin Elisabeth Raiser für Gespräche zur Verfügung.


Filmabend:
Gundalena
Mittwoch, 12.Februar
18.30 Uhr
Gemeindesaal der Michaelis-Kirchengemeinde
Cuxhavener Straße 323
Eintritt frei
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