Tägliche Radtour Osdorf - Finkenwerder

Rüdiger Dartsch ist der neue Leiter des Gymnasiums Finkenwerder – und absolvierte vor dem Studium eine Tischlerlehre, die er mit dem Gesellenbrief abschloss.

Rüdiger Dartsch ist der neue Schulleiter des Gymnasiums Finkenwerder und kommt meist per Rad zur Schule

Karin Istel, Finkenwerder

Er ist der neue Leiter des Gymnasiums Finkenwerder; Rüdiger Dartsch. Seit dem neuen Schuljahr ist der sympathische 48-Jährige Nachfolger von Hans-Joachim Reck.

Haben Sie sich schon gut auf Finkenwerder eingelebt?
Ja! Das Gymnasium ist eine eher kleine Schule. Man hat einen guten Kontakt zu Schülern und Eltern. Man kennt sich. Das war auch schon im Gymnasium Rissen so, wo ich zuvor unterrichtete.

Was für Fächer unterrichten Sie?
Geographie und Deutsch.

Wo haben Sie studiert?
Ich habe in Hamburg studiert und wurde hier ausgebildet. Ich bin nie auf die Idee gekommen, diese wunderschöne Stadt zu verlassen.

Sie wurden ausgebildet?
Nach dem Abi wollte ich nicht gleich studieren, obgleich der Notendurchschnitt dafür reichte. Ich habe erst einmal eine Tischlerlehre absolviert und als Geselle abgeschlossen. Erst dann habe ich studiert.
In meinem Keller habe ich eine kleine Werkstatt. Früher habe ich jedes Jahr ein kleines Möbelstück gemacht. Jetzt schaffe ich das nicht mehr.

Wo wohnen Sie?
Ich bin in Altona und Ottensen groß geworden. Jetzt wohne ich mit Frau und Sohn in Osdorf. Meist komme ich mit dem Rad zur Schule.

Mit dem Rad über die Elbe?
Natürlich! Erst roller ich den den Hügel nach Teufelsbrück runter, dann gehe ich auf die Fähre und bin im Handumdrehen hier in Finkenwerder. Es ist ein wunderbarer Arbeitsweg!
Wenn Dunst über der Elbe liegt, ein Containerschiff in den Köhlbrand dreht, ein weiteres in Warteposition vor Airbus liegt und dann noch ein Airbus landet – das hat schon Stil!

Sie mögen das Wasser?
Gemeinsam mit der Familie segel ich gern auf unserem Boot. Man muss langsam reisen.

Was wünschen Sie sich für das Gymnasium?
Ein wenig kommt mir Finkenwerder vor wie ein vergessener Stadtteil zwischen Containern und Flugzeugen. Deshalb möchten wir eine Schule für den Stadtteil sein. Wir möchten Projekte machen, die in den Stadtteil hineinstrahlen sollen. Dazu gehört beispielsweise im Februar die Verlegung von Stoplersteinen hier auf Finkenwerder.
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