Sturm „Christian“ fegte 700 Bäume um

Wochenblatt-Leser Wolfgang Heinsohn schoss dieses Bild von seinem Küchenfenster aus. (Foto: Wolfgang Heinsohn)
Mit bis zu 175 Stundenkilometern fegte das Orkantief „Christian“ vergangenen Montag über Hamburg hinweg und sorgte für zahlreiche Schäden. Im Quellmoor krachte ein Straßenbaum auf mehrere Parkbuchten und die Fahrbahn – parkende Autos wurden nicht beschädigt. Anwohner Wolfgang Heinsohn hörte gegen 14 Uhr einen lauten Knall und lief sofort zum Fenster. „So was habe ich noch nie gesehen, dass ein Baum so verrottet ist, dass er direkt am Stamm umknickt. Dabei werden die Bäume doch andauernd kontrolliert“, wundert sich der Neuwiedenthaler und erfahrene Schrebergärtner. Doch auch vollkommen gesunde Bäume hielten dem ersten Herbststurm der Saison nicht stand. Die starken Sturmböen rissen in der ganzen Stadt rund 700 Bäume um. Die Feuerwehr rückte insgesamt fast 2.000 Mal zu sturmbedingten Einsätzen aus – meist handelte es um ungeknickte Bäume oder abgedeckte Dächer. Verletzte gab es nach Angaben der Feuerwehr nicht. Trotz des Dauereinsatzes transportierten die Feuerwehrleute den Baum im Quellmoor in Rekordzeit ab. Eine knappe Stunde später erinnerte nur noch der Stumpf an ihn.
„Christian“ sorgte zudem für chaotische Zustände beim öffentlichen Nahverkehr: S-Bahnen und einige U-Bahnlinien fuhren ab 14.30 Uhr nicht mehr. Pendler saßen fest oder mussten auf vollkommen überfüllt Busse ausweichen.
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