Straßensperrung sorgt für Ärger

Während die Neuwiedenthaler Straße eine neue Asdphaltdecke bekommt, wird der Verkehr über den Rehrstieg und die Cuxhavener Straße (B73) umgeleitet.

Neuwiedenthaler Straße wird neu asphaltiert – Gewerbetreibende befürchten Probleme bei der Anlieferung und wegbleibende Kunden

Seit mehreren Jahren wird die Neuwiedenthaler Straße abschnittsweise neu asphaltiert. Jetzt ist der letzte Abschnitt dran: Von Montag, 21., bis Montag, 28. Oktober, bekommt die Straße zwischen Hausbrucher Bahnhofstraße und Hardauring West eine neue Asphaltdecke. Während der Arbeiten wird dieser Teil der Straße voll gesperrt. Bei Autofahrern ist durch die dann nötigen Umwege Ärger programmiert. Für Jörg Klintworth ist die Sperrung eine Vollkatastrophe. Der Inhaber des Garten-Centers an der Ecke Lange Striepen befürchtet
starke Umsatzeinbußen.
Einen schlechteren Zeitpunkt, seinen Haupteingang zur Neuwiedenthaler Straße schließen zu müssen, kann sich Klintworth kaum vorstellen. „Es ist Hauptpflanzzeit. Bäume und Sträucher werden jetzt gepflanzt“, sagt er. Doch wie sollen Kunden seinen Laden erreichen? Und wie sollen neue Pflanzen in den Laden kommen? Darüber zerbricht sich Klintworth den Kopf, seitdem ihn der Baumeis-ter, wie alle anderen Gewerbetreibenden in der Straße auch, über die Sperrung informiert hat.
Der Ladeninhaber plant den Eingang zu seinem Landen während der Straßensperrung nach hinten zu verlegen. So könnten sowohl Lkw mit Ladung als auch Kunden das Garten-Center über die Straße Lange Striepen, die vom Striepenweg abgeht, erreichen können. Doch auch diese Lösung bringt Probleme mit sich. Klintworth und Martina Husmann, stellvertretende Geschäftsführerin vom benachbarten Rewe-Markt, befürchten, dass parkende Autos den Lieferverkehr behindern werden. „Große Züge kommen hier gar nicht rein“, sagt Husmann. Damit Lkw sowohl die Auffahrt zu Rewe als auch das Garten-Center ungehindert über die Langen Striepen erreichen können, wollen sie sich für ein Halteverbot in der Straße stark machen.
Bettina Maak vom Bezirksamt Harburg macht ihnen wenig Hoffnung. „In der Straße Lange Striepen ist kein Halteverbot notwendig. Es wird nichts durch parkende Autos blockiert“, so die Bezirkssprecherin. Halteverbotszonen sind nur in den Straßen Hausbrucher Bahnhofstraße, Jungfernmühle, Altwiedenthaler Straße und Striepenweg geplant, denn hier wird der Busverkehr in Richtung S-Bahnhof umgeleitet.
Doch warum kann die Straße nicht einseitig gesperrt werden? Maak: „Das ist aufgrund der Straßenbreite nicht möglich, die notwendige Arbeitsbreite wäre nicht gegeben.“ Anliegerverkehr sei jedoch, soweit der Bauablauf es zulässt, möglich.
Die Sanierung der Straße kos-tet 120.000 Euro und wird aus Mitteln des diesjährigen Straßenbauprogramms finanziert.
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