Stolperfallen kommen weg

Auf dieser Treppe sind schon die ersten Platten locker, wie Jutta Vick, Sprecherin der SPD-Fraktion im Finkenwerder Regionalausschuss, demonstriert. (Foto: Annekatrin Buruck)

Nach vielen Beschwerden wird der Finkenwerder Friedhof noch in diesem Jahr teil-saniert

von Annekatrin Buruck, Finkenwerder
Moos und Unkraut wuchern über die Wege des Finkenwerder Friedhofs am Landscheideweg. An vielen Stellen haben die Wurzeln der benachbarten Bäume die Pflastersteine angehoben, so dass gefährliche Bu-ckel entstehen; an anderen Stellen ist der Weg dagegen abgesackt – der Untergrund ist weich, und das Grundwasser steht hoch. Vor allem für alte und gehbehinderte Menschen ist das ein Problem. „Bei uns haben sich immer wieder Bürger über den Zustand des Friedhofs beschwert“, erzählt Jutta Vick, Sprecherin der SPD-Fraktion im Finkenwerder Regionalausschuss.
Hier ist jetzt Abhilfe in Sicht. Noch in diesem Jahr soll mit einer Teil-Sanierung des in den Jahren 1949/50 angelegten Friedhofs begonnen werden. Auf dem Hauptweg, der parallel zum Uhlenhoffweg verläuft, wird die Pflasterung erneuert. „Dazu müssen die alten Steine hochgenommen, der Boden begradigt und anschließend die Steine wieder verlegt werden“, erklärt Wolfgang Grassl vom Fachamt Management des öffentlichen Raums, dem ehemaligen Tiefbauamt. An Stellen, wo Baumwurzeln in den Weg hineinragen, soll die Pflasterung vorsichtig um den Baum herumgeführt werden.
Der im rechten Winkel dazu liegende Weg, der bis zum Ausgang am Uhlenhoffweg hinaufführt, bekommt einen neuen Grandbelag. Ein weiterer Weg, der vom Lagerplatz der Friedhofsverwaltung bis zum anonymen Urnenfeld reicht, erhält eine Asphaltdecke. Insgesamt sind das 1.375 Quadratmeter Wege auf dem fünf Hektar großen Friedhofs. „Außerdem werden drei Treppen erneuert“, ergänzt Jutta Vick, „hier sind schon die ersten Platten locker.“ Zwei Treppen erhalten neue Geländer, die dritte bekommt erstmalig eins.
Die Mittel für die Sanierung sind mit 56.000 Euro veranschlagt, die der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Mitte kürzlich genehmigt hat. Zur Zeit laufen die Ausschreibungen. „Wir möchten noch in diesem Jahr fertig werden“, meint Wolfgang Grassl, „aber das hängt vom Wetter ab.“ Vom Geld hängt es dagegen ab, ob noch weiter saniert wird. Arbeit gebe es genug, ergänzt Grassl.
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