Start für Quartier Fischbeker Heidbrook

Erster Spatenstich mit Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt und Bezirksamtsleiter Thomas Völsch. Foto: IBA

Laut IBA sollen hier 800 Wohnungen entstehen

Von Andreas Göhring.
So soll es sein: Gleichzeitig mit dem Bau der ersten Wohnungen im neuen Quartier „Fischbeker Heidbrook“ beginnt auch der Bau von Versorgungseinrichtungen. Das spektakulärste Projekt: Ökostromanbieter „Hamburg Energie“ errichtet zwei Blockheizkraftwerke mit Brennwertkesseln, die mit erneuerbaren Energien wie Biomethan und Erdgas befeuert werden. Zum ersten Spatenstich hatten sich auf der Baustelle am Rand der B73 Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt, Bezirksamtsleiter Thomas Völsch, IBA-Geschäftsführerin Karen Pein sowie Vertreter der Investoren versammelt.
Das Nahversorgungszentrum ist der erste Schritt zu einem umfassenden Umbau des Geländes der ehemaligen Röttiger-Kaserne zwischen B73 und Naturschutzgebiet Fischbeker Heide. Projektentwickler IBA Hamburg wirbt mit dem Konzept „Naturnahes Wohnen“ für das neue Wohnquartier. Die Bewohner der 55 Wohnungen, die neben einem Rewe-Supermarkt, einem dm-Drogeriemarkt und einem SB-Servicecenter der Sparkasse Harburg-Buxtehude im Nahversorgungszentrum entstehen, müssen sich die Nähe zur Natur allerdings wohl eher denken.
Dennoch: Mehr als zehn Jahre nach dem letzten Zapfenstreich in der Kaserne waren alle Beteiligten froh, endlich einen Spaten – wenn auch symbolisch – in die Hand nehmen zu können. „Die Stadtentwicklung im Hamburger Süden hat ein enormes Tempo aufgenommen“, sagte Senatorin Stapelfeldt. „Allein in Neugraben-Fischbek entstehen in den nächsten Jahren drei neue Wohnquartiere mit insgesamt über 4.500 Wohneinheiten, davon 800 im Fischbeker Heidbrook.“
Der nächste politische Streit ist auch schon programmiert. In der Pressemitteilung der IBA Hamburg GmbH heißt es nämlich, im Fischbeker Heidbrook würden insgesamt 800 Wohneinheiten entstehen, „hinzu“ (das Wort ist ganz wichtig) kämen das Nahversorgungszentrum mit „weiteren“ (auch wichtig) 55 Wohnungen. Im Koalitionsvertrag der Harburger GroKo ist aber nur von 685 bis 690 Wohnungen insgesamt die Rede.
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