Spielspaß pur

Na, ob Papa das wohl schafft? Die sechsjährige Lea schaut lieber mal in die Kamera und lächelt, während ihr Vater Joerg Rickert gerade ein Stäbchen beim Riesenmikado aufnimmt. (Foto: FLMK)

Museum am Kiekeberg: Mit der „Spielzeit“ wird die neue Dauerausstellung „Spielwelten“ eröffnet

Ehestorf – Blinde Kuh, Sackhüpfen, Kreisel schlagen – diese Spiele sind im modernen Computerzeitalter fast in Vergessenheit geraten. Wer Lust hat, sie (wieder einmal) auszuprobieren, sollte die „Spielzeit“ im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Am Kiekeberg 1, besuchen. Ab dem morgigen Donnerstag, 5. Mai, bis Sonntag, 8. Mai, kann man hier nach Herzenslust spielen. Mit dieser viertägigen Mitmach-Aktion wird die Dauerausstellung „Spielwelten“ im Museum eröffnet.
Kinder, Eltern und Großeltern können sich beim Sackhüpfen, Seilspringen oder bei Blinde Kuh vergnügen. Wer am besten die Balance hält, zeigt sich beim Eierlaufen, Gummitwist oder bei Diabolo. Während die einen beim Tauziehen ihre Kräfte messen, können andere beim Dosenwerfen oder Murmelspiel ihre Zielsicherheit ausprobieren.
Das Computer-Museum Oldenburg lädt Konsolenspieler zum „Daddeln“ ein. Interaktive Großspiele wie „Shuffle“ oder „Weykick“ bringt das Spielemuseum Soltau mit.

Es werden Kuscheltiere und Teddys genäht

Im Speedcube-Workshop können Anfänger und Fortgeschrittene testen, wie schnell sie es schaffen, die Teile des Zauberwürfels so zu drehen, dass am Schluss auf jeder Würfelseite nur eine Farbe zu sehen ist. Liebhaber von Stofftieren gehen derweil mit Nadel und Faden ans Werk und nähen Teddys und andere Kuscheltiere.
Auch die Ankersteinpresse ist in Betrieb und veranschaulicht, wie die frühen Steckbausteine gefertigt wurden.
Das Tom Kyle Puppentheater gastiert im historischen Hof Meyn und erweckt handgefertigte Figuren aus den 1950er Jahren zum Leben. In dem Stück „Ein kleines Kasperspiel“ entführen Kasper, Großmutter und der Zauberer die Zuschauer in eine andere Welt.
Die neue Dauerausstellung „Spielwelten“ zeigt als erste Ausstellung in Deutschland die rasanten Entwicklungen der Spielzeugkultur in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg. Anfassen und ausprobieren ist erwünscht: Mit zahlreichen interaktiven Stationen, wie etwa der Reaktionswand, dem Legotisch oder dem Autoteppich, lädt die Ausstellung große und kleine Spielefreunde zum Mitmachen ein.
Der Eintritt kostet neun Euro, Mitglieder des Fördervereins und Besucher unter 18 Jahre haben freien Eintritt.
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