Spielplatz Stremelkamp: verwahrlost und gefährlich

Diese kaputte Bank soll schon bald verschwinden, denn der Bezirk Harburg will den Spielplatz am Stremelkamp aufmöbeln.

Fischbek: Bezirk Harburg will Gelände neu gestalten

Zwischen den Spielgeräten wuchert das Unkraut, die verkohlten Holzsitzbänke wirken wenig einladend, und leere Flaschen und Zigarettenkippen säumen den Boden. Im Klartext: der Spielplatz am Stremelkamp ist total heruntergekommen. Als vor kurzem bei Sturm auch noch ein dicker Ast von einer Eiche brach und an einer Bank zerschellte, platzte einer Anwohnerin der Kragen. „Das ist doch gefährlich! Hier spielen Kinder“, sagt die Frau besorgt, die ihren Namen lieber nicht in der Zeitung lesen möchte.
Der weitläufige und von hohen Bäumen und dichtem Gebüsch umgebene Spielplatz werde häufig von Kita-Gruppen und Kindern aus der Umgebung genutzt, erzählt die Fischbekerin. Um so größer ihr Ärger über seinen schlechten Zustand. „Hier wird schon lange nichts mehr gemacht“, so die Anwohnerin.
Das werde sich bald ändern, verspricht Bezirksamtssprecherin Beatrice Göhring. „Der Spielplatz steht unmittelbar vor der Neugestaltung“, erklärt sie. Schon im September sollen die Arbeiten beginnen. In die Neugestaltung will der Bezirk Harburg eine sechsstellige Summe investieren.
Doch wie kam es, dass ein derart dicker Ast einfach von der Eiche abgebrochen ist? Schuld wären faule Stellen im Holz gewesen, erklärt Göhring. „Die Bäume werden zwar im jährlichen Zyklus kontrolliert, aber innerliche Faulstellen kann man nur schwer erkennen“, sagt die Sprecherin und fügt hinzu: „Der Vorfall ist sehr bedauerlich!“
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