Speeldeel singt auf Koreanisch

Für Jungs und Dierns der Finkwarder Speeldeel war die Reise zur Expo in Südkorea ein besonderes Erlebnis. Da ließen sich alle auch gern mit den Expo-Maskottchen fotografieren. (Foto: Speeldeel)

Finkenwerder Folkloregruppe trat auf der Weltausstellung Expo in Südkorea auf

von Annekatrin Buruck, Finkenwerder
Als die Sänger der Finkwarder Speeldeel das koreanische Lied „Arirang“ anstimmten, waren die Zuhörer restlos begeistert. „Erst ging ein Raunen durch die Menge“, erzählt Maren Barth von der Speeldeel, „dann sangen einige sogar mit.“
Das auf koreanisch vorgetragene Lied bildete den Abschluss der beiden Konzerte, mit denen die Speeldeel auf der Weltausstellung Expo in Südkorea ihre Heimat präsentiert hat. „Das Lied ist ein Klassiker in ganz Korea, der beispielsweise bei sportlichen Anlässen für eine gesamtkoreanische Mannschaft auch als Ersatz für die Nationalhymne dient“, erläutert Maren Barth.
Die übrigen Lieder und Tänze der rund einstündigen Auftritte waren typisch norddeutsch: Neben „Bi uns an den Küst“ und „Jungs un Deerns von de Woterkant“ durfte auch der Hamburg-Klassiker „An de Eck steiht ‘n Jung mit ‘n Tüdelband“ nicht fehlen.
Das Motto der diesjährigen Weltausstellung – „Der lebende Ozean und die Küste“ – war für die Finkenwerder Folkloregruppe wie geschaffen. Elf Sänger und Tänzer sowie vier Musiker hatten sich auf den Weg ins rund 9.000 Kilometer entfernte Südkorea gemacht, „eine rund 20-stündige Reise“, so Maren Barth. In der Küstenstadt Yeosu im Süden des Landes wurde die Gruppe dann aufs freundlichste empfangen.
Neben den musikalischen Auftritten blieb noch ein wenig Zeit, die Expo kennenzulernen sowie ein wenig in das südostasiatische Land hineinzuschnuppern. „Sehr beeindruckend war zum Beispiel die nächtliche, spektakuläre Multimediashow des Big Ocean direkt am Meeresufer“, schwärmt Maren Barth. Umringt von tausenden Besuchern bot sich den Speeldeelern eine atemberaubende Abenteuergeschichte rund um das Meer, projiziert auf die größte Wasserleinwand der Welt, untermalt mit Laser, Licht und Flammen, Musik und Soundeffekten.
Nur beim Essen entschied sich die Mehrheit der Gruppe gegen zu viele Experimente. „Im deutschen Pavillon der Expo wurde bayrisches Essen organisiert, was allerdings so weit entfernt von zu Hause nicht weniger seltsam anmutete“, schmunzelt Maren Barth.
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