Sietas: Gnadenfrist bis September

Zum 1. Juli verlassen weitere 150 Arbeiter die Sietas Werft.
Neuenfelde Weitere Arbeiten an dem Windkrafterrichterschiff „Aeolus“ haben der Sietas Werft eine Gnadenfrist beschert. Wie jetzt bekannt wurde, kann der Werftbetrieb bis September fortgesetzt werden. Das hat der Gläubiger-ausschuss der Sietas Werft beschlossen und folgte damit einem Vorschlag von Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann.
Van Oord, das niederländische Wasserbauunternehmen, das die „Aeolus“ bauen lässt, möchte in Neuenfelde zusätzliche Arbeiten von Systemlieferanten durchführen lassen. „Wir werden dafür in den kommenden Monaten die Infrastruktur der Sietas Werft sowie ein kleines Team an Fachleuten zur Verfügung stellen“, so Brinkmann. Er bemüht sich weiter um neue Schiffbauaufträge. Denn Investoren interessieren sich nur für das Traditionsunternehmen, wenn es genügend Arbeit für seine Beschäftigten hat.
Unterdessen steht in Neuenfelde die nächste Entlassungsrunde an. Zum 1. Juli wechseln 150 der verbliebenen 300 Arbeiter in eine Transfergesellschaft, in der sie für andere Jobs qualifiziert werden sollen. Ab August werden je nach Auftragslage weitere Mitarbeiter in die Transfergesellschaft überführt.
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