Sie klärt in Afrika über Aids auf

Rebecca Janko wird Mitte August in die ghanaische Stadt Cape Coast fliegen. Dort wird sie ein Jahr lang Schüler über Aids aufklären und Waisenkindern bei den Hausaufgaben helfen.

Rebecca Janko fliegt für ein Jahr nach Ghana und leistet dort ihr Freiwilliges Soziales Jahr

Karin istel, Neuenfelde

Jetzt ist sie in Hamburg auf Abschiedstour von ihren Freunden: Rebecca Janko. Am 24. August wird sich ihr Leben grundlegend ändern. Dann wird die 19-Jährige in die ghanaische Stadt Cape Coast fliegen. Dort wird sie im Projekt „Alliance for Youth Development“ (Bündnis für die Entwicklung der Jugend) ein Jahr lang in einer Schule und einem Waisenhaus tätig sein.
„Kinder liegen mir sehr am Herzen“, so Rebecca Janko. Deshalb hat sie sich auch ganz bewusst für die Arbeit mit Kindern entschieden. „Ich werde zwei Einsatzgebiete haben. Vormittags fahre ich in Schulen rund um Cape Coast und kläre dort Schüler über Aids und HIV auf. Nachmittags helfe ich in einem Waisenhaus Kindern bei den Hausaufgaben und mache mit ihnen Sport.“
Auf die Idee, nach dem Abitur ihr Freiwilliges Soziales Jahr in Ghana zu machen, kam Rebecca Janko durch ihr Engagement bei der Evangelischen Jugend Süderelbe. „Die Pastorin hat vom Weltwärts-Programm und dem Verein VIA erzählt. Ich habe mich im Netz informiert und mich anschließend beworben. Von den angebotenen Projekten hat mir die Aids-Aufklärung am meisten zugesagt. Aber ich hätte mir auch etwas anders vorstellen können.“

Rebecca sucht
dringend Sponsoren


Das weltwärts-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt junge Menschen im Alter zwischen 18 und 28 Jahren, die in anderen Ländern in einem Entwicklungsprojekt tätig werden möchten. Via ist eine der Entsendeorganisationen.
Die Kosten des Aufenhaltes werden geteilt. Dreiviertel übernimmt das Bundesministerium, ein Viertel muss Janko selbst aufbringen. Dafür brauchte sie Sponsoren. Freunde, Familie und der Finkenwerder Gerhard Bissinger mit seiner Social Business-Stiftung unterstützen Rebecca bereits. „Ich bin für jeden weiteren Sponsor dankbar. Ich habe im Internet einen Blog eingerichtet, damit man weiß, wo das Geld hingeht.“
365 Tage wird die angehende Jurastudentin, die schon jetzt in einer Familienrechtskanzlei jobbt, in Ghana sein. Was hält ihr Freund Philip davon? „Ich finde es auf der einen Seite extrem mutig von Rebecca, dass sie für so lange Zeit in ein ihr völlig fremdes Land geht. Ich bin stolz auf sie. Auf der anderen Seite finde ich´s auch blöd, wenn sie so lange weg ist“, sagt er und verspricht: „Natürlich will ich vorbeigucken und mir alles ansehen. Einmal fliege ich runter zu ihr.“

Kontakt: rebecca.janko@web.de
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