Schönheitskur für Einkaufszentrum

Die Rolltreppen im Nordteil des SEZ sind seit Jahren defekt. Sie sollen als erstes instand gesetzt werden. (Foto: as)

Das Süderelbe Einkaufszentrum (SEZ) wird modernisiert

Neugraben - Wer am S-Bahnhof Neugraben aussteigt, „fällt“ praktisch ins gegenüber liegende SEZ. Das Einkaufszentrum liegt extrem günstig, doch es läuft trotzdem schlecht. Das soll sich jetzt ändern: Bis zum Jahr 2017 soll das Einkaufszentrum in Schuss gebracht werden. Dazu hat das Bezirksamt mit dem Eigentümer, der seinen Sitz in Dänemark hat, einen öffentlich-rechtlichen Vertrag abgeschlossen.
Eine ganze Menge Einzelpos-ten stehen auf der Liste, die es in dem gut 30 Jahre alten Einkaufszentrum abzuarbeiten gilt:  Der Eingangsbereich soll verschönert sowie die Beschilderung und das Logo modernisiert werden. Die Fassadenflächen inklusive der Fenster und Dachverglasung werden unter energetischen Gesichtspunkten erneuert. LED-Leuchten werden die Eingänge und die Flächen im Einkaufszentrum heller und freundlicher machen. Der Nordzugang erhält eine Automatiktür und zwei neue Rolltreppen, um den barrierefreien Zugang zu verbessern.
Die Wege zwischen dem Nord- und Südteil des Gebäudes sollen besser beleuchtet und sicherer werden. Ebenfalls sollen die Wege so umgebaut werden, dass auch Rollstuhlfahrer sie besser nutzen können. Möbel aus Stahl und Hartholz sollen den verglasten Brückenübergang attraktiver machen.
Ginge es nach der FDP in der Harburger Bezirksversammlung, so reicht dieser Übergang aus. Die Fußgängerbrücke, die östlich vom Bahnhof zur Neugrabener Bahnhofstraße führt, sei überflüssig und könne abgerissen werden. „Das Einkaufsverhalten veränderte sich, immer weniger Leute passierten die Brücke im SEZ. Es kam zu Leerständen – bis zur Verödung des Nordteils“,sagt Günter Rosenberger, stadtpolitische Sprecher der FDP-Fraktion.
Die Modernisierung kostet gut 1,25 Millionen Euro. Die Behörde für Sadtentwicklung und Umwelt (BSU) wird 625.000 Euro dazu geben. Das Geld stammt aus dem „Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). Es wird in vier Teilsummen ausgezahlt werden. Vorausgesetzt, die Arbeiten sind ohne Mängel und stimmen mit dem ausgearbeiteten Konzept überein.

Public-Private-Partnership
Eine öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP) wird auch Public-Private Partnership (PPP) genannt. Sie ist eine vertragliche Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privatrechtlichem Unternehmen. Hierfür wird meist eine Zweckgesellschaft gegründet, an der die öffentliche Hand und die private Wirtschaft jeweils einen etwa gleich großen Anteil haben. Die Aufgaben sind entsprechend den besonderen Fähigkeiten der Partner verteilt. Info: Wikipedia
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.