Richtfest: Rohbau der Grundschule An der Haake fertiggestellt

Bei schönstem Sonnenschein eröffnete die Schulleiterin Gudrun Wolters-Vogeler der Grundschule "An der Haake" die Feierlichkeiten zum heutigen Richtfest. Im August 2015 konnte der Bau nach rund 2-jähriger Planungs- und Vorbereitungszeit beginnen. Die Fertigstellung wird für Dezember 2016 angestrebt.

Die Schulleiterin blickt auf eine anstregende und herausfordernde Zeit zurück. Das die Kinder während der gesamten Zeit keinerlei Einschränkungen des Unterrichts erleiden mussten, sei der flexiblen Bauleitung und allen am Bau Beteiligten zu verdanken, die immer wieder Unmögliches möglich gemacht hätten. Die Vorfreude auf die neue, riesige Halle sei nicht nur bei den Kindern groß, auch die Belegschaft wartet sehnsüchtig auf die Fertigstellung.

Der Neubau erhält acht Klassenräume und einen Ganztages- und Gemeinschaftsbereich. Dort wird neben der Essenseinnahme auch ein Aufenthaltsbereich und eine Mehrzweckhalle eingerichtet. Außerdem entsteht ein neuer Verwaltungsbereich mit Arbeits- und Aufenthaltsbereichen für das Kellegium sowie die Büros der Schulleitung und des Sekretariats. Das bisherige Verwaltungsgebäude wird in Klassenräume umgewandelt und direkt an das neue Gebäude angeschlossen.

Der Senator für Schule und Berufsbildung, Ties Rabe, betonte die Notwendigkeit der Schulerweiterung. Bis 2024 investiere die Stadt rund 30 Milliarden Euro in diesen Sektor. Hamburg habe anders als andere Bundesländer, einen stetigen Zuwachs an Kindern aus aller Welt. Die meisten Kinder kommen dabei aus Berlin, gefolgt von Reinbek und Kabul. Den anwesenden Kindern sagte er, die Schule habe soviel gekostet, dass man jedem Kind auch 20.000 Euro geben könne.

Dann habe man aber lieber doch eine neue Schule gebaut, weil die Chancen für eine gute Bildung doch viel nachhaltiger seien und die Kinder daraus mehr Wert schöpfen könnten. Besonders freue ihn auch, dass die Schule sich zu einem Ganztagesangebot entschieden habe. Das 80% der Hamburger dies nutzen, findet er großartig. Ursprünglich hatte die Behörde mit etwa 50% gerechnet. "Ich bin relativ gern und früh weggelaufen, wenn Schulschluss war. Schön, dass es heute anders ist.", so Ties Rabe.
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